Einträge von Detlef Vogt

Tyre24 will „mehr als nur Preis“ bieten

Die Tyre24-Betreiber wollten die Reifenmesse nicht nur dafür nutzen, neue Kunden zu gewinnen oder den Kontakt zu bestehenden zu pflegen, sondern auch dazu, ihre Onlinereifenvermittlungsplattform in ein positiveres Licht zu rücken. Denn – so Tobias Jöckel, Manager Marketing und Vertrieb, im Gespräch mit dieser Fachzeitschrift – nur allzu oft werde dem in Kaiserlautern beheimateten Unternehmen nachgesagt, dass es mit seinem Internetangebot die Preise kaputt mache. „Wir wollen weg von diesem Negativimage“, sagt Jöckel, zumal es ja nicht die Tyre24 GmbH sei, welche die über das System verfügbaren Reifen verkaufe.

Die Verantwortung für die Preisgestaltung liege zudem allein in den Händen der das Internetangebot nutzenden Handelspartner. „Wir betreiben schließlich nur die Plattform, die zugegebenermaßen jedoch eine gewisse Preistransparenz im Markt mit sich bringt“, fügt er hinzu. Trotzdem oder gerade deshalb wollen die Kaiserlauterner verstärkt hervorheben, dass sie – so Jöckel – durchaus „mehr als nur Preis“ zu bieten haben.

Gleich drei neue Federal-Websites

Der taiwanesische Reifenhersteller Federal hat seine Website www.federaltire.com einem Redesign unterzogen.

Gleichzeitig wurde für die Zweitmarke Hero Tire unter der Adresse www.herotire.com eine eigene Präsenz eingerichtet, was ebenso für den Mutterkonzern gilt, über den man sich nun unter www.

federalcorporation.com online informieren kann. Gemeinsamkeit aller drei Sites ist, dass sie ab sofort allesamt ebenso in englischer Sprache wie in Chinesisch verfügbar sind.

Fast die Hälfte der Teilnehmer beim 24h-Rennen auf Dunlop-Reifen

Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, bei dem laut Dunlop über 780 Fahrer und 230 Fahrzeuge an den Start gehen, ist der Reifenhersteller eigenen Angaben zufolge größter Reifenlieferant. Demnach rüstet man fast die Hälfte der Teams aus, weshalb 28 Ingenieure, Techniker und Reifenmechaniker an dem Fronleichnamswochenende (15.-18.

Juni) über 5.000 Slicks und etwa 1.500 Regenreifen auf die von den Rennställen gelieferten Felgen ziehen und darüber hinaus den Teams mit Rat und Tat – etwa bei der Beratung in Sachen des richtigen Luftdrucks oder auch anderer Set-up-Einstellungen – zur Seite stehen werden.

Dazu benötigt der Dunlop-Renndienst insgesamt zehn Sattelauflieger für die Reifen und drei Servicefahrzeuge für das technische Equipment. „Ein Aufwand, den kein anderer der insgesamt zehn Reifenhersteller beim 24-Stunden-Rennen treibt“, hebt Dunlop hervor..

Rösler stellt neue EM-Neureifenmarke vor

Dass sich bei der Dortmunder Rösler-Gruppe derzeit einiges entwickelt, ist hinlänglich bekannt. Auf der Essener Reifenmesse waren nun aber über alle Neuigkeiten hinweg von zwei weiteren wichtigen Schritten zu hören, die das Unternehmen in seinem Expansionsdrang weiter voranbringen dürften. So geht der Unternehmensbereich Rodos neben dem umfangreichen Runderneuerungsangebot nun sogar noch einen Schritt weiter und stellt EM-Neureifen unter einem eigenen Markennamen her.

Das Produkt heißt WinStone und werde in den Größen 17.5 R25, 20.5 R25, 23.

5 R25 sowie 26.5 R25 als Radialreifen gefertigt. Eventuell sollen weitere Größen bis zu 49 Zoll hinzukommen, verspricht Paul Rösler jun.

Hingucker und neue Produkte bei Reifen Ihle

Für Reifen Ihle (Günzburg) stellte die diesjährige Reifenmesse eine besondere Veranstaltung dar, hatte der Hersteller von heiß- und kalterneuerten Reifen unter dem Markennamen Rigdon doch einige neue Produkte zu zeigen, was nicht bei jedem Aussteller in Essen der Fall war. Insbesondere die neue Technologie der Vollerneuerung eines Nutzfahrzeugreifens im Kaltverfahren, also inklusive der Seitenwand, zog die Aufmerksamkeit der Messebesucher auf sich. Aber auch bei der Runderneuerung von AS-Reifen hatte Reifen Ihle Neues zu berichten.

Erste Unruhe unter Michelin-Belegschaft in Clermont-Ferrand

Wiederholt hat Michel Rollier mit großem Nachdruck gegenüber Journalisten darauf hingewiesen, nun einziger persönlich haftender Geschäftsführer zu sein und dass nicht geplant sei, dies kurzfristig zu ändern. Auch eine zumindest zeitweilige Rückkehr des erst vor wenigen Wochen aus Altersgründen ausgeschiedenen René Zingraff, stehe nicht an. Zingraff berate ihn hin und wieder, dabei solle es bleiben.

Die Art und Weise wie Rollier dies alles unterstreicht, verunsichert offenbar eine ganze Reihe von Mitarbeitern am Konzernsitz in Clermont-Ferrand. Es wird sogar befürchtet, dass sich ein grundsätzlicher Wechsel des Führungsstils damit anbahne. Andererseits: Hätte Rollier überhaupt eine Möglichkeit, etwas anderes zu sagen als das, was er derzeit sagt oder würde er nur für noch mehr Unruhe nicht allein nach innen, sondern auch nach außen sorgen?.

Goodyear und Gewerkschaften verhandeln neuen Tarifvertrag

(Akron/Tire Review) Die Vertreter der zuständigen US-Gewerkschaft United Steelworkers (USW) und Goodyear nehmen heute in Cincinnati (Ohio) formell die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag auf, deren Verlauf nach allen Erwartungen schwierig sein dürfte. Beide Seiten haben am Wochenende bereits ihre grundsätzlichen Erwartungen in ein neues Abkommen ausgetauscht, wobei die USW gleich die Goodyear-Vorschläge als „nicht akzeptabel“ bezeichnet hat. Das bisherige Abkommen aus dem Jahre 2003 läuft am 22.

Juli aus. Verhandlungen zwischen Michelin sowie Bridgestone/Firestone mit der USW über neue Tarifverträge sollen ebenfalls noch in diesem Monat aufgenommen werden, die Verhandlungen zwischen Continental und den Gewerkschaften sind zum Stillstand gekommen..

Gottesdienste für Edouard Michelin

Im Gedenken an den vor zwei Wochen tödlich verunglückten Edouard Michelin wurden in China, Südamerika und selbstverständlich in Frankreich Gottesdienste abgehalten auf Initiative der Belegschaft, die damit ihre Betroffenheit dokumentieren möchte. Inzwischen wurde am Standort Homburg während eines Werksjubiläums der Platz vor der Einrichtung zu Ehren des Verstorbenen in „Platz Edouard Michelin“ umbenannt..

Wissen und Tun – das sind zwei Paar Schuh

Marketingexperten reden gerne von der so genannten „kognitiven Dissonanz“. Dieses Phänomen beschreibt Situationen, in denen Menschen – wider besseren Wissens – das Falsche tun. Auf ein besonders prägnantes Beispiel weist der Reifenhersteller Fulda seit Jahren hin: Autofahrer bestätigen in Umfragen immer wieder, wie wichtig ihnen Reifen für die eigene Sicherheit sind; gleichzeitig sind sie aber mit immer älteren und immer abgefahreneren Reifen unterwegs.

Im Rahmen des Fulda-Laser-Checks jedenfalls, der in diesem Jahr gemeinsam mit point S zum zwölften Mal veranstaltet wird, wendet sich der Reifenhersteller weiterhin gegen die Unsitte, Reifen bis auf die letzte Rille runterzufahren. Und gleichzeitig wird für den Reifenfachhandel ein deutschlandweites, brauchbares Kundenzuführungsprogramm durchgeführt.

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