Einträge von Detlef Vogt

Treffpunkt der Tunerelite

Egal ob modifizierter Kleinwagen oder hochgezüchteter Supersportler, Dreizylinder-Turbo oder V8-Kompressor, Benzin oder Diesel – bereits zum 14. Mal ging es beim „sport-auto-Yokohama-Tuner-Grand-Prix“ im wahrsten Sinne des Wortes rund. Und zwar um den kleinen Kurs in Hockenheim.

Gut 20.000 Zuschauer hatten sich Anfang Juni am badischen Motodrom eingefunden um mitzuerleben, wie die Tunerelite auf dem 2,6 Kilometer langen Asphaltring um Bestzeiten focht. Mitveranstalter Yokohama freute sich, dass wieder rund ein Drittel der Fahrzeuge Grip- und Handlingfragen seinen Produkten anvertraute.

Goodyear Dunlop mit neuem Autohaus-Verantwortlichen

Harry Dahl (39) erhielt mit Wirkung zum 1. Juni 2006 die übergreifende Verantwortung für die strategische Ausrichtung und Koordination aller Konzernmarken der Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH im Bereich Autohaus. Als Group Sales & Marketing Manager Autohaus übernimmt er die Position von Alexander von Meißner (53), der nach neunjähriger erfolgreicher Arbeit in diesem Bereich eine neue Aufgabe im Goodyear-Dunlop-Konzern wahrnimmt.

Aufbau eines Netzes von Reifenreparaturstationen geplant

Laut Rema Tip Top handelt es sich bei 90 Prozent aller Reifendefekte um Laufflächenverletzungen. Obwohl diese meist repariert werden könnten, falle es Verbrauchern oft nicht leicht, einen Fachbetrieb ausfindig zu machen, der die Reparatur dann letztlich auch durchführt. Denn oftmals würde pannengeschädigten Autofahrern erzählt, dass „man Schäden wie diese und vor allem in den höheren Geschwindigkeitskategorien nicht reparieren kann oder darf“.

Dies werde zudem durch eine verbrauchergestützte Erhebung des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseure e.V. (BRV) zum Thema Reifenreparatur belegt, bei der die Trefferquote, eine Reifenreparatur bei einem BRV-Mitglied durchführen zu lassen, deutlich unter 50 Prozent gelegen haben soll.

Deshalb hat sich das Unternehmen angesichts dessen vorgenommen, auf Basis von seit einem Jahr in Großbritannien gewonnenen Erfahrungen ein flächendeckendes Netz von professionellen Reifenreparaturstationen in Deutschland aufzubauen. Der Slogan des MTR (Master Tyre Repairers) genannten Projektes, das als Angebot für den gesamten Reifenhandel verstanden wird, lautet „Meisterhafte Reifenreparatur – in Ihrer Nähe“.

.

GVA-Vorsitzender zum FIGIEFA-Vize gewählt

Hartmut Röhl, Vorsitzender des Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA), ist für die Zeit von 2006 bis 2009 zum neuen Vizepräsidenten der FIGIEFA gewählt worden, des internationalen Dachverbands des freien Kfz-Teilehandels. Röhl stand der FIGIEFA seit 2002 als Präsident vor, trat nun aber bei den Wahlen im Rahmen der Mitgliederversammlung in Brüssel satzungsgemäß nicht erneut für dieses Amt an..

Pkw-Reifenproduktion in Indien wächst deutlich

Im April ist die Anzahl der in Indien gefertigter Reifen um 15 Prozent angestiegen. Es wurden insgesamt 5,88 Millionen Einheiten hergestellt, während dies im Vergleichsmonat nur 5,1 Millionen waren. Die Produktion von Pkw-Reifen legte dabei mit 20 Prozent besonders stark auf 1,24 Millionen Einheiten zu.

Die Anzahl der in Indien gefertigte Lkw-Reifen hingegen stieg nur leicht auf 977.510 Einheiten (+0,2 %), meldet der indische Herstellerverband ATMA. Auch Motorradreifen – in Indien traditionell das stärkste Reifensegment – wurden 35 Prozent im April mehr produziert; es waren 2,10 Millionen Einheiten.

Im April wurden 467.205 Reifen aus Indien exportiert, meldet der Verband weiter. Das sind 7,95 Prozent der Inlandsproduktion.

Continental erwartet starkes viertes Quartal

Medienberichten zufolge rechnet Continental wegen der anstehenden Mehrwertsteuererhöhung im laufenden Jahr mit einem überdurchschnittlichen vierten Quartal. Auf die Frage, ob er mit Vorzieheffekten im Vorfeld der Mehrwertsteuererhöhung ab 2007 rechnet, sagte der Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer zu Euro am Sonntag: „Das wird ganz sicher der Fall sein. Wir rechnen in Deutschland mit einem überdurchschnittlich starken vierten Quartal.

“ Danach rechnet er allerdings mit einer Abschwächung des Absatzes. „Wie tief dann die automatisch folgende Delle Anfang 2007 sein wird, muss man abwarten“, so der Konzernchef im Gespräch mit der Wirtschaftszeitung..

Sammelklage wegen Indianapolis-Rennen abgelehnt

Fast ein Jahr ist es her als in Indianapolis zum Entsetzen aller Formel-1-Fans nur sechs Autos in das Rennen um den Großen Preis der USA fuhren. Nun hat in den USA eine Richterin mehrere Sammelklagen gegen die Veranstalter in Indianapolis, Bernie Ecclestones Formula One Management und Michelin zurückgewiesen. In dieser Klage war gefordert worden, nicht nur das Geld für die Eintrittskarten zurück zu erstatten, sondern auch für Kosten wie Übernachtungen bzw.

Anreise aufzukommen. Michelin habe nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Jeder Käufer einer Eintrittskarte für ein Ereignis müsse sich des Risikos bewusst sein, dass er nicht in den erhofften Genuss kommen kann, wenn sich beispielsweise ein Spieler zuvor verletzt.

Die Anwälte der Kläger haben Berufung angekündigt. Eine Eintrittskarte sei ein Vertrag und ein Vertrag verpflichtet die angekündigte Leistung zu bringen. Michelin sei mit der Entscheidung der Richterin sehr zufrieden, so Michael Fanning, Vizepräsident Corporate Affairs bei Michelin North America.

Das nächste Formel-1-Rennen in Indianapolis findet am 2. Juli statt..

Audi schenkt Michelin zweiten 24-Stunden-Sieg

Doppelschlag: Nur zwei Stunden nach dem Erfolg von Michelin beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewinnt der Reifenspezialist aus Clermont-Ferrand auch den zweiten Langstreckenklassiker, die berühmten „24 Stunden von Le Mans“. Frank Biela, Marco Werner und Emanuele Pirro schrieben am Steuer ihres Audi R10 zugleich Motorsportgeschichte: Vor mehr als 230.000 Zuschauern gewannen sie das französische Traditionsrennen zum ersten Mal mit einem dieselgetriebenen Sportprototypen.

Insgesamt setzten die 13 Erstplatzierten auf Pneus von Michelin, darunter auch die Klassensieger in den Kategorien LMGT1 (Chevrolet Corvette, Gavin/Beretta/Magnussen) und LMP2 (MG Lola, Erdos/Newton/Wallace). Für die Marke mit dem Bibendum ist es der neunte Sieg auf dem „Circuit des 24 heures“ am Stück und der 15. Le-Mans-Erfolg der Firmengeschichte.

Manthey-Porsche siegt beim 24-Stunden-Rennen

Mit einem nie ernsthaft gefährdeten Vorsprung haben Lucas Luhr, Mike Rockenfeller, Marcel Tiemann und Timo Bernhard am Steuer ihres Michelin-bereiften Porsche 911 des Teams Manthey Racing das diesjährige ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gewonnen. Bei sommerlich konstantem Wetter spulte das Fahrer-Quartett insgesamt 151 Runden auf dem Grand-Prix-Kurs und der legendären Nordschleife ab und stellte damit einen neuen Distanzrekord auf. Für Teamchef Olaf Manthey war es der erste Sieg bei diesem Langstreckenklassiker im 25.

Anlauf. Bereits im Qualifying hatte der schnelle Porsche des im benachbarten Meuspath beheimateten Rennstalls des ehemaligen DTM-Piloten seine Klasse angedeutet. Timo Bernhard legte im zweiten Zeittraining eine fantastische Rundenzeit von 8.

Führungswechsel in der MotoGP-Gesamtwertung

Bei einem ereignisreichen MotoGP-Rennen auf dem Circuit der Catalunya in Barcelona (Spanien) konnten nur zwei von Bridgestone unterstütze Fahrer Punkte für die WM-Gesamtwertung holen: John Hopkins und Chris Vermeulen vom Suzuki-Team wurden Vierter bzw. Sechster, während Valentino Rossi, Nicky Hayden und Kenny Roberts – alle drei mit Michelin-Reifen unterwegs – auf die Plätze eins bis drei fuhren. Der bislang in der WM-Gesamtwertung mit 99 Punkten führende Ducati-Fahrer Loris Capirossi und sein Teamkollege und Sete Gibernau stürzten in der ersten Runde so schwer, dass das Rennen abgebrochen und später neu gestartet werden musste – ohne die beiden, die zwecks medizinischer Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht wurden.

Somit hat Capirossi auch seine WM-Führung an Hayden abgeben müssen, der jetzt 119 Punkte auf seinem Konto hat. Und Titelverteidiger Rossi schließt dank seines Sieges mit 90 WM-Punkten ebenfalls dichter auf den Ducati-Fahrer auf..