Einträge von Detlef Vogt

Bridgestone zum elften Mal „Zulieferer des Jahres” bei GM

Seit 1992 würdigt der Fahrzeughersteller General Motors (GM) mit der Auszeichnung „Zulieferer des Jahres” die Arbeit seiner Partner, wobei die jeweiligen Gewinner von einem internationalen Expertenteam aus den Unternehmensbereichen Einkauf, Technik, Herstellung und Logistik ausgewählt werden. Entscheidungskriterien der Jury sind die Leistungen der Zulieferer hinsichtlich Qualität, Service, Technologie und Preisgestaltung. In diesem Jahr wurden weltweit 85 Zulieferer ausgezeichnet, darunter zum elften Mal in Folge Reifenhersteller Bridgestone, der den Fahrzeughersteller auf den Gebieten Reifen und Service zu überzeugen wusste.

Ist ein Dialog im Krieg der Systeme möglich?

Zum erfolgreichen Rahmenprogramm der Reifenmesse in Essen gehören schon seit längerem zahlreiche Konferenzen, Tagungen und Kongresse. Wie sich der Ablauf der Messe in den vergangenen Jahren entwickelt hat, so hat sich auch das Zusammensein zwischen Reifenfachhandel und Reifenindustrie maßgeblich verändert. Das Stichwort vom „Strukturwandel im Reifenmarkt“ stand folglich im Mittelpunkt der diesjährigen BRV-/MMS-Fachtagung, die unter dem Leitthema „Von der Gegnerschaft zur Allianz“ stand.

Während die Vertreter des ungebundenen Reifenfachhandels die zunehmende Dominanz der Industrie beklagten, stellten die Vertreter des gebundenen Handels und der Industrie die Vorteile des oft als „kontrollierte Distribution“ stigmatisierten Absatzes von Reifen in den Vordergrund. Der Eindruck, dass eine Gegnerschaft im kriegerischen Sinne vorliegt, wollte ebenso wenig aufkommen wie das Gefühl, die Wettbewerber seien jetzt einträchtig im Verein..

Lkw-Reifenmanagementsystem TIM soll Kosten senken helfen

Unter dem Namen TIM (steht für Tyre Inspection Module) hat Bridgestone ein Lkw-Reifenmanagementsystem vorgestellt, mit dem im Nutzfahrzeugreifengeschäft aktive Händler ihren Kunden einen kostensparenden Zusatzservice anbieten können sollen. Laut Konrad Bartels, Leiter Verkauf Lkw Concept bei Bridgestone, nutzt TIM Daten, die auf einem Server hinterlegt sind und den beteiligten Partnern im Internet online zur Verfügung stehen. Fuhrparkinformationen wie Hersteller und Modell des Fahrzeugs sowie Reifendaten – Dimensionen, Profil, Luftdruck, Profiltiefe, Zustand der Reifen – stehen dem Reifenhändler vor Ort bei der Fahrzeugüberprüfung zur Verfügung, werden auf Plausibilität geprüft und können sofort papierlos aktualisiert werden.

Suissetransport’06 erfüllt die Erwartungen

Die größte Messe der Schweiz für Transport, Fahrzeuge, Ausrüstung und Unterhalt, die „suissetransport’06“, hat bereits mit der zweiten Auflage die Erwartungen erfüllt. Vom 15. bis zum 18.

Juni bekamen die rund 16.500 Besucher auf dem Gelände der „BEA bern expo“ die Angebote von 265 Ausstellern zu sehen. Zu den Patronatpartnern der Messe gehört auch der Swiss Automotive Aftermarket SAA.

Zufrieden mit der suissetransport zeigte sich nicht nur die Messeleitung, auch Christian Lämmle, Präsident des SAA, lobte die Veranstaltung. „Unsere Verbandsmitglieder profitieren nicht nur von der Messe, sondern ebenso von den attraktiven Rahmenprogrammen“, betonte Lämmle. Für die im SAA zusammengeschlossenen Unternehmen der Zulieferer des Garagen- und Automobilgewerbes sei diese Fach- und Publikumsmesse eine sehr wichtige Plattform.

In Abstimmung mit dem internationalen Messekalender findet die nächste Suissetransport vom 8. bis 11. November 2007 statt.

1.200 Formel-1-Reifen schickt Bridgestone zum Kanada-Grand-Prix

Für das Grand-Prix-Wochenende vom 23. bis zum 25. Juni auf der Formel-1-Strecke in Montreal (Kanada) hat Bridgestone rund 1.

200 Reifen vom seinem japanischen Technikzentrum Kodaira City auf den Weg nach Nordamerika geschickt. Nach letzten Tests in Monza (Italien) und auf dem französischen Kurs Paul Richard sind darunter sowohl neue als auch bewährte Pneuspezifikationen, wobei man – so Hisao Suganuma, Technischer Manager Bridgestone Motorsport – für das kommende Rennen tendenziell eher weichere Laufflächenmischungen favorisiere. „Der kanadische Kurs Gilles Villeneuve ist einer der schnellsten im gesamten Formel-1-Rennkalender.

Deswegen werden wir vor allem die Hitzebeständigkeit der Reifen im Auge behalten müssen. Aber wir glauben, dass wir mit den unseren Partnerteams zur Verfügung gestellten Reifenspezifikationen in Montreal wettbewerbsfähig sein werden“, zeigt sich Suganuma überzeugt..

Klaus Burger jetzt auch EGEA-Präsident

Der 45-jährige Klaus Burger, seit kurzem erst Präsident des Bundesverbandes der Hersteller und Importeure von Automobilserviceausrüstungen (ASA), ist nunmehr auch zum neuen Präsidenten des europäischen Dachverbandes der Werkstattausrüster EGEA (European Garage Equipment Association) und damit zum Nachfolger des Schweden Gunnar Öiivall in diesem Amt gewählt worden. War Burger bisher schon in zahlreichen internationalen Gremien tätig, so wird erwartet, dass er in seiner neuen Funktion als EGEA-Präsident die Interessen der Werkstattausrüster gegenüber den Meinungsbildnern und Gesetzgebern auf europäischer Ebene nun noch besser wird vertreten können. Der ASA-Bundesverband glaubt, davon ebenfalls profitieren zu können.

„Es ist voll umfassend in unserem Sinne, wenn wir die europäische Integration auch in unserer Branche vorantreiben. Überall werden die gleichen Fahrzeuge gefahren, also muss es auch unser Ziel sein, überall die gleichen Standards und Leistungen in den Werkstätten zu erreichen“, so Burger, Gesamtvertriebsleiter und Geschäftsleitungsmitglied des Werkstattausrüsters MAHA Maschinenbau Haldenwang, der seit 17 Jahren in der Werkstattausrüstungsbranche tätig ist sowie sich darüber hinaus unter anderem in dem Coordinating Council der CAI (Clean Air Initiative for Asian Cities) sowie der CITA (Internationale Vereinigung für die technische Prüfung von Kraftfahrzeugen) engagiert wolle.

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Bankhaus sieht fairen Wert der Conti-Aktie bei knapp 110 Euro

Das Bankhaus Sal. Oppenheimer spricht in der von ihm herausgegebenen Publikation „Oppenheim Espresso“ vom 20. Juni von einem fairen Wert der Continental-Aktie in Höhe von 109,60 Euro.

Derzeit liegt der Kurs des Wertpapiers bei rund 80 Euro, nachdem er vor einigen Wochen schon einmal kurz vor der 100-Euro-Schwelle gestanden hatte. „Der jüngste Absturz der Aktie könnte sich als Einstiegsgelegenheit erweisen“, meint man deshalb bei Sal. Oppenheim.

Bridgestone-Promotionaktionen rund um die Nordamerika-GPs

Um die Formel 1 in Nordamerika populärer zu machen, rührt Reifenhersteller Bridgestone kräftig die Werbetrommel für die beiden Rennen in Kanada (Montreal, 25. Juni) und in den USA (Indianapolis, 2. Juli).

So sponsert Bridgestone beispielsweise am Donnerstag vor dem Rennen den Tag der offenen Tür der kanadischen Rennstrecke Gilles Villeneuve. Um die Stimmung vor dem Rennen vor Ort noch weiter anzuheizen, hat Bridgestone Firestone Kanada wie schon in der Vergangenheit außerdem ein so genanntes „Dekoprogramm“ gestartet, in dessen Rahmen Geschäften in Montreal kostenlos Formel-1-Promotionmaterial für ihre Schaufenster zur Verfügung gestellt wird. Darüber hinaus wird Bridgestone Firestone North America Tire LLC zusammen mit dem Indianapolis Motor Speedway (IMS) eine öffentlich zugängliche „Preview Party” für das US-Rennen geben.

Dabei wird am 25. Juni unter anderem das Kanada-Rennen live auf Großbildleinwänden an der Strecke von Indianapolis übertragen. „Die Formel 1 ist eine bemerkenswerte Rennserie, und wir hoffen, dass ihre Popularität auch in den USA zunehmen wird”, erklärt Phil Pacsi, Executive Director North American Consumer Tire Marketing bei Bridgestone Firestone Nordamerika.

Wechsel im Michelin-Vertrieb

Léonard de la Seiglière, Leiter des Geschäftsbereichs Pkw- und Llkw-Reifen für die Märkte Deutschland, Österreich und die Schweiz, beendet in wenigen Wochen seine Tätigkeit für Michelin. Sein Wechsel in eine Spitzenposition zu einem anderen französischen Automobilzulieferer erfolgt wohl im Wesentlichen deshalb, weil de la Seiglière -wie so viele andere französische Manager in vergleichbaren Situationen – seinen Kindern eine französische Ausbildung ermöglichen will. Ein Nachfolger für ihn steht bereits fest, wird aber erst in den nächsten Tagen offiziell vorgestellt.

Conti wächst auch über 2006 hinaus

Continental hat noch einmal bekräftigt, im laufenden Jahr Umsatz und Gewinn zu steigern. Das interne Ziel sei es, „beim Umsatz ein organisches Wachstum von fünf Prozent hinzubekommen – und dabei die Umsatzrendite von gut zehn Prozent zu halten“, sagte der Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Focus Money. 2005 hatte Continental einen Umsatz von 13,8 Milliarden Euro erzielt.

Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) betrug 1,5 Milliarden Euro, die Umsatzrendite vor Steuern und Zinsen lag demnach bei knapp 10,9 Prozent. Über 2006 hinaus werde auch die Automobilelektroniksparte von Motorola zum Wachstum beitragen, so Wennemer weiter. Mit dem Kauf bekomme Continental 2007 einen zusätzlichen Umsatz von 1,6 Milliarden US-Dollar.

„Das sind fast zehn Prozent der Erlöse aus 2005“, sagte der Manager. Die US-Wettbewerbsbehörde habe der Übernahme in Höhe von einer Milliarde Dollar bereits zugestimmt. „Die EU wird sich an diesem Freitag damit befassen.