Einträge von Detlef Vogt

Porsches Boxster für US-Markt in Serie mit RDK

Die beiden Boxster-Modelle des Jahrganges 2007 für den Export in die USA werden das Reifendruck-Kontrollsystem RDK in Serie haben. Außerdem werden Boxster und Boxster S das von Otto Fuchs geschmiedete Aluminiumrad in der Bicolor-Ausführung als Option erhalten: vorne in 8×19“, hinten in 9,5×19“.

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Werkstattausrüster blicken zuversichtlich in die Zukunft

Überwiegend Zuversicht versprühten die Anbieter von Werkstattausrüstungen während der Reifenmesse in Essen. Sie gehen davon aus, dass Reifenservicebetriebe und Kfz-Werkstätten in diesem Jahr verstärkt in technisches Equipment investieren werden und bestätigen damit mehr oder weniger die Ergebnisse einer Mitgliederbefragung des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes e.V.

(vgl. bereits NEUE REIFENZEITUNG 6/2006). Vor allem in Sachen Montagemaschinen für die sich immer stärker im Markt durchsetzenden Runflat-Reifen scheinen die Zeichen auf Wachstum zu stehen.

Denn mit den noch in vielen Betrieben zu findenden Geräten früherer Generationen lassen sich die Pneus mit den besonders steifen Seitenwänden – wenn überhaupt – eben nur mit viel Kraft- und Zeitaufwand und damit nicht besonders effizient montieren bzw. demontieren.

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Ein Hummer namens Hannibal

Europas nach eigenen Angaben größter Hummer-Händler und Veredler von amerikanischen Automobilen GeigerCars.de hat den „Hannibal“ genannten Hummer mit einem Spezialfahrwerk um 18 Zentimeter höhergelegt. Die Optik wird durch die riesige Bereifung geprägt, die unter den zusätzlichen Kotflügelverbreiterungen Platz findet: Auf den dreiteiligen 12Jx20-Chromrädern sind Geländereifen der Dimension 38 x 15.

50 R 20 aufgezogen. In europäische Maßeinheiten übersetzt stehen diese Zahlen für 96,5 Zentimeter Reifenhöhe, 393 Millimeter Reifenbreite und einen Felgendurchmesser von 20 Zoll. Das Offroad Profil der Bereifung trägt ebenfalls zu einer weiter verbesserten Geländegängigkeit des amerikanischen Allradautos bei.

Allerdings muss die Höchstgeschwindigkeit des H2, die mit diesem Triebwerk bei ca. 225 km/h liegen würde, aus Sicherheitsgründen auf 160 km/h begrenzt werden.

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Spekulationen um Schließung eines Goodyear-Werkes

Während die Verhandlungen für einen neuen Tarifvertrag, der den noch bis zum 22. Juli gültigen ersetzen soll, zwischen der Goodyear Tire & Rubber Company und der Gewerkschaft USW (United Steelworkers of America) in den USA noch laufen, hat ein Analyst von JP Morgan Securities gesagt, dass der Reifenhersteller im Rahmen der Gespräche wohl auch die Schließung mindestens eines US-Reifenwerkes durchzusetzen versuchen werde. Das berichtet jedenfalls das Akron Beacon Journal.

Demzufolge stehe das Aus eines der weniger profitablen Werke im Raum, in denen der Hersteller Private Brands fertigt und deren Produktion er – wie bereits berichtet – zurückzufahren gedenkt. Würde ein Werk in Texas oder North Carolina geschlossen, könnte der Konzern Kosten in Höhe von rund 100 Millionen US-Dollar pro Jahr einsparen, heißt es in dem Zeitungsbericht. Eine entsprechende Nachfrage des Blattes beantwortete Goodyear-Sprecher Keith Price damit, dass man Analystenberichte nicht kommentiere, während die Gewerkschaftsseite sich dahingehend äußerte, gegen jegliche Schließungspläne ankämpfen zu wollen.

„KoolKare Breeze“ als Einstiegsmodell für den Klimaservice gedacht

Mit dem „KoolKare Breeze“ getauften neuen Klimaanlagenwartungsgerät will Sun Diagnostics Kfz-Werkstätten den Einstieg in dieses Servicesegment erleichtern und gleichzeitig das eigene Lieferprogramm in diesem Bereich nach unten hin abrunden. Eine einfache und schnelle Handhabung des Gerätes soll dem Kfz-Fachbetrieb nicht nur zusätzliche Aufträge garantieren, sondern auch eine hohe Rentabilität bei deren Ausführung. Selbst ungeübte Anwender könnten auf Anhieb mit dem Gerät einen kompletten Klimaserviceablauf durchführen können, verspricht Sun Diagnostics.

MDRU verspricht schnelle Reifenhilfe nach Naturkatastrophen

Michelin Nordamerika und dessen Tochterunternehmen TCI Tire Centers LLC haben jetzt in den Vereinigten Staaten eine so genannte „Michelin Disaster Response Unit“ (MDRU) vorgestellt, die in von Naturkatastrophen betroffenen Regionen der USA schnelle Hilfe beim Reifenservice leisten soll. Dazu wurde ein 53-Fuß-Trailer mit entsprechendem Equipment zum Montieren bzw. Demontieren oder auch der Reparatur von Reifen für nahezu alle Fahrzeugarten ausgestattet.

Wenn also wieder einmal ein Wirbelsturm die USA heimsuchen sollte, kann das in einem TCI Tire Center in Atlanta stationierte Fahrzeug angefordert werden, um dann vor Ort den Reifenservice für Einsatzfahrzeuge wie Feuerwehren, Bergungsfahrzeuge, Rettungswagen, Transporter etc. zu leisten. Die MDRU ist laut Michelin mit Satellitenkommunikation ausgestattet und bietet Platz für bis zu sechs Hilfskräfte.

Goodyear gibt Gewinnwarnung heraus

Wegen weiter schwacher Nachfrage in Nordamerika und auch wegen weiter gestiegener Rohstoffpreise hat Goodyear nunmehr eine Gewinnwarnung herausgegeben. Analysten der Deutschen Bank zeigen sich besorgt mit Blick auf den Cash Flow, denn Goodyear muss im laufenden Jahr mindestens 550 Millionen US-Dollar zur Reduzierung der Unterdeckung des Pension Fund einzahlen sowie einen Kredit über 216 Millionen US-Dollar ablösen..

US-Reifenmarkt weiterhin im Rückwärtsgang

Mit einem Minus von 1,4 Prozent auf 5,6 Millionen Einheiten (verglichen mit dem entsprechenden Vormonat) entwickelte sich der Reifenabsatz in die amerikanische Erstausrüstung im Mai weiterhin negativ und setzte damit den Trend der ersten Monate fort. Auch im Ersatzmarkt (einschließlich der Importreifen), wo das Minus bei den Stückzahlen 5,1 Prozent ausmachte, ist weiterhin keine Trendumkehr zu sehen..

USA wollen sich um Reifeneinfluss auf den Spritverbrauch kümmern

(Akron/Tire Review) In den USA ist ein Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht worden, wonach Verbrauchern zukünftig Informationen darüber zugänglich gemacht werden müssten, wie ein bestimmtes Reifenmodell den Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeuges beeinflusst. Im Rahmen dieses so genannten „Tire Fuel Efficiency Program“ soll der Eingabe zufolge unter Federführung der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) ein diesbezügliches Bewertungssystem für Reifen entwickelt werden. Gleichzeitig sieht der Gesetzentwurf vor, die Verbraucher in den Vereinigten Staaten verstärkt über den richtigen Umgang mit ihren Reifen – etwa im Hinblick auf das Thema Reifenluftdruck – aufzuklären.

Neugestaltung des WABCO-Internetauftritts

WABCO – zur American Standard Companies Inc. gehörender Anbieter von elektronischen Brems-, Reifendruckkontroll- und Fahrzeugregelsystemen sowie von Federungs- und Antriebssystemen für Nutzfahrzeuge – hat seine Internetpräsenz www.wabco-auto.

com neu gestaltet. Damit soll Kunden noch besserer Zugang zu den Produkt-, Service- und Geschäftsinformationen des Unternehmens geboten werden. Die wichtigsten Produktinformationen – so WABCO – seien deshalb mit den dazugehörigen Broschüren nun zu so genannten „One-Stop-Lösungen“ gebündelt worden, wobei die Produkte nach Name oder Kategorie (Lkw, Anhänger, Bus und Pkw) gesucht werden können.