Einträge von Detlef Vogt

Bei Rückruf „vergessene“ Reifen

(Akron/Tire Review) Die „Safety Research & Strategies“ (SRS, Rehoboth/Massachusetts) hat die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA aufgefordert, sich erneut des Reifenrückrufes von Firestone-Reifen der Typen ATX und Wilderness anzunehmen, die auf Ford-Modellen montiert waren. SRS bemängelt, dass während des Rückrufes in den Jahren 2000/2001 die Ersatzreifen in den Fahrzeugen nicht genügend berücksichtigt bzw. beim Austausch der Reifen schlicht vergessen worden sind, so dass niemand genau wisse, wieviele dieser Reifentypen noch im Verkehr sind.

BMF präsentiert „Kfz Card“

Die BMF Gesellschaft für Computer und Kommunikationstechnologie mbH ist in der Branche bekannt für die von ihr angebotene Räderumrüstberatungssoftware „PROVIS“. Vor dem Hintergrund, dass aus den neuen, seit Oktober vergangenen Jahres ausgegebenen Fahrzeugpapieren nicht mehr auf den ersten Blick erkenntlich ist, welche Rad-Reifen-Kombinationen für das jeweilige Fahrzeug zulässig sind, hat sich das Aichacher Unternehmen aber so seine Gedanken gemacht und im Rahmen der REIFEN 2006 in Form der so genannten „Kfz Card“ einen Lösungsansatz für diese Problematik präsentiert. Auf einem kleinen Plastikkärtchen im Scheckkartenformat lassen sich in elektronischer Form eine ganze Reihe von Informationen etwa zum Pkw, Fahrzeughalter oder eben Umrüstdaten (Räderhersteller, Radtyp, Reifenfreigaben usw.

) ablegen. „Die Inhalte können Stück für Stück ganz nach Kundenanforderung erweitert werden“, erklärt Projektmanager Daniel Paeschke. Damit geht die „Kfz Card“ über ein reines Informationstool über die für ein Fahrzeug möglichen Bereifungen hinaus.

Auszeichnung für ContiSupportRing

Das Notlaufsystem ContiSupportRing (CSR) von Continental hat den dritten Platz der Kategorie „Produktion“ des Stahlinnovationspreises erhalten, der alle drei Jahre vom Stahlinnovationszentrum in Essen ausgeschrieben wird. Das Notlaufsystem, das sich – so der Anbieter – vor allem für Reifen von Pkw, Limousinen und SUVs mit einem Querschnittsverhältnis von mehr als 55 Prozent eignet, nimmt im Falle eines Druckverlustes im Reifen das Fahrzeuggewicht auf und erlaubt eine Weiterfahrt über rund 200 Kilometer mit einer Geschwindigkeit von maximal 80 km/h. Der ContiSupportRing besteht aus einem Ring aus einem speziellen, nicht rostenden Stahl, der sich Angaben des Reifenherstellers zufolge durch extrem hohe Zugfestigkeit und hohe Dehnbarkeit auszeichnet und auf einer flexiblen Gummilagerung läuft.

CSR ist auf handelsüblichen Felgen und Reifen einsetzbar – die Montage kann auf üblichen Maschinen erfolgen. Vier CSR wiegen laut Conti weniger als ein Reserverad mit Reifen. Ausgezeichnet wurde das System, da es nach Überzeugung der Juroren hohe konstruktive Erwartungen erfülle und gleichzeitig ein Plus an Sicherheit im Straßenverkehr biete.

Reifenmesse „ein voller Erfolg“ für die Clean Easy GmbH

Für die Clean Easy GmbH war die Beteiligung an der Reifenmesse eigenen Aussagen zufolge ein voller Erfolg. Das Kölner Unternehmen rückte in Essen den von ihm angebotenen gleichnamigen Felgenreiniger in den Vordergrund seiner Präsentation. „Die Kunden haben das Messeangebot mit großer Akzeptanz angenommen“, so Firmensprecher Heinz Georg Kessel.

In vielen Gesprächen seien zudem die Probleme mit herkömmlichen Felgenreinigern angesprochen worden. Denn ganz im Gegensatz zu Clean Easy könnten die – sagt Kessel – eingebrannten Schmutz oftmals nicht beseitigen. „Clean Easy verspricht da Abhilfe und bietet noch zusätzlich eine Versiegelung an“, fügt Kessel hinzu.

Wer sich davon selbst überzeugen möchte, kann mit den Kölnern einen kostenlosen Vorführtermin vor Ort im eigenen Betrieb vereinbaren. Die Kontaktadresse lautet: Clean Easy GmbH, Rösrather Straße 333, 51107 Köln, Telefon 02206/9030-85, Fax 02206/9030-87, info@clean-easy.de, www.

clean-easy.de.

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Conti-Geschäftsbereich Industriereifen mit REIFEN „sehr zufrieden“

Besonders zufrieden mit der Reifenmesse in Essen zeigt sich eigenen Aussagen zufolge der Geschäftsbereich Industriereifen der Continental AG. Die auf dem 400 m² großen Stand des Reifenherstellers eingesetzten Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Industriereifen meldeten eine „sehr rege Frequenz“ von Kunden auf dem Messestand, wo mit dem ohne Montagepresse montierbaren „CSEasy“ und dem Radialreifen „ConRad“ zwei neuere Entwicklungen im Segment Industriereifen gezeigt wurden. „Wir hatten viele Besucher sowohl aus dem Reifenhandel als auch Vertreter von Staplerfirmen.

Dabei hat die Zahl der Fachbesucher unsere Erwartungen weit übertroffen, und wir konnten eine Vielzahl neuer Kontakte schaffen sowie bestehende Verbindungen weiter ausbauen“, berichtet Hubert Jahnel, Verkaufsleiter für Industriereifen Deutschland, Österreich und Schweiz von Continental. Für ihn besteht daher kein Zweifel daran, auch bei der nächsten Reifenmesse in zwei Jahren mit dabei zu sein. „Der europäische Branchentreff ist für uns eine gute Gelegenheit, unsere Kunden zu treffen und uns über die Entwicklung in unserem Bereich zu informieren.

Alcoa gründet Felgen-Tochterfirma in Südafrika

In Johannesburg wurde jetzt die Alcoa South Africa (Pty.) Ltd. unter Leitung von John Jewiss (42) gegründet, die 44.

Präsenz des Herstellers von geschmiedeten Lkw-Aluminiumfelgen weltweit. Die Niederlassung wird für den Verkauf dieser Produkte in Afrika südlich der Sahara zuständig sein. Die für diesen Markt bestimmten Felgen werden in Székesfehérvár (Ungarn) gefertigt und nach Durban (Südafrika) verschifft.

Liegt die Heißrunderneuerung im Trend?

Für viele Runderneuerungsbetriebe birgt die Heißrunderneuerung heute gewisse Vorteile gegenüber der Kaltrunderneuerung. Die geometrischen und optischen Vorteile eines Neureifens gegenüber dem runderneuerten Reifen können nur durch den heißerneuerten Reifen ausgeglichen werden. Trotz verhältnismäßig hoher Anfangsinvestitionen für eine Heißrunderneuerungsanlage folgt das Angebot der wenigen in Deutschland ansässigen Hersteller der wachsenden Nachfrage aus dem Markt.

Dass sich die Wettbewerbssituation der Heißrunderneuerer im Vergleich zu den traditionellen Kalterneuerern verbessern wird, wird von Branchenkennern allgemein erwartet.

Im Rahmen einer zweisprachigen Beilage, die als „Retreading-Special“ mit den Juni-Ausgaben der NEUE REIFENZEITUNG und TYRES & ACCESSORIES veröffentlicht wird, werden aktuelle Themen der Branche diskutiert, Einblicke in jüngste Entwicklungen auf dem deutschen, dem europäischen und dem britischen Markt gegeben.

Für Abonnenten der NEUE REIFENZEITUNG steht die Beilage jetzt zum Download bereit.

Superior sieht für verchromte Räder keine Zukunft

Der US-Aluminiumgussräderhersteller Superior hat die Entlassung von ca. 225 Mitarbeitern angekündigt, die im Felgenwerk Fayetteville für die Verchromung sorgen. Die Kunden – Superior ist ausschließlich in der Erstausrüstung engagiert – wünschten weniger teure hochglanzpolierte Felgen und nicht verchromte Oberflächen, so Superior-Präsident und -CEO Steven Borick.

TTI hätte gerne mehr deutsche Kunden auf dem Messestand gehabt

Peter van’t Hof, Chef des niederländischen Reifengroßhändlers Tyre Trading International (TTI), hätte dagegen gerne auch mehr deutsche Gäste auf seinem Messestand während der Essener „Reifen“ begrüßt. Er führt den mangelnden Besuch deutscher Händler auf das Vordringen des Internet zurück, wodurch sich viele ausreichend informiert fühlen.

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