Einträge von Detlef Vogt

Superior Industries mit weiter rückläufigen Gewinnen

Der weltgrößte Hersteller von Aluminiumgussfelgen Superior Industries International, Inc. mit Sitz in Van Nuys (Kalifornien/USA) konnte im zweiten Quartal seinen Umsatz zwar auf 219,9 Millionen Dollar steigern (+0,9 %), obwohl die Absätze um 9,4 Prozent zurückgingen. Für das erste Halbjahr ergibt sich allerdings mit einem Minus von 3,9 Prozent ein deutlicher Umsatzrückgang auf 403,4 Millionen Dollar (Absatz: -11,2 %).

Auch der Nettogewinn des leicht angeschlagenen Konzerns ging weiter zurück. Während Superior Industries im zweiten Quartal einen Gewinn von 2,1 Millionen Dollar erzielte (-51,6 %), waren dies im ersten Halbjahr noch 3,2 Millionen (-77,4 %). „Wir sind erfreut, dass unsere Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen haben.

Aber wir warnen vorschnell anzunehmen, dass diese Performance den fundamentalen Wendepunkt für Superior markiert,“ kommentiert President und CEO Steven Borick die jüngsten Zahlen. Gerade im dritten Quartal könnten beträchtliche Start-up-Kosten für die neue Fabrik in Mexiko die Ergebnisse weiter belasten. Dort werden ab dem vierten Quartal Räder gefertigt.

Neues D&W-Rad „BH“ in Mehrteileroptik

Die D&W Auto, Sport + Zubehör Handelsgesellschaft bietet mit dem neuen Felgendesign „BH“ eine kostengünstige Alternative zu herkömmlichen, mehrteiligen Leichtmetallrädern. Das BH-Rad bietet ein poliertes Felgenhorn und einen mehrteiligen Racelook mit seinen fünf markanten Doppelspeichenpaaren. Das markanteste Detail ist die Mittelkappe mit Ring im Goldbronze-Look und dem D&W-Adler.

In der Basisgröße 6,5×15 Zoll passe es hervorragend zu Kleinwagen wie Opel Corsa C, Peugeot 206 oder VW Fox. Das BH-Rad ist bis maximal 8×18 Zoll erhältlich.

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Britische Gewerkschaft plant erste Maßnahmen gegen Pirelli

Die britische Gewerkschaft Transport and General Workers (T&G) wird noch heute darüber entscheiden, ob die Arbeit in einer der beiden Pirelli-Fabriken in Großbritannien vorübergehend ausgesetzt werden soll oder nicht. In der vergangenen Woche hatten sich die rund 900 Beschäftigten in den Werken in Burton und in Carlisle mehrheitlich für Arbeitskampfmaßnahmen im Streit um höhere Löhne entschieden. Ob es zu einem Streik kommt, ist noch nicht entschieden.

BFGoodrich zur WRC-Halbzeit klar in Führung

Mittlerweile ein gewohntes Bild in der Rallye-WM: Der jubelnde Fahrer auf der höchsten Stufe des Podiums trägt eine weiß-blaue Kappe mit der Aufschrift seines Reifenpartners BFGoodrich. Seit dem Einstieg in die höchste Klasse des Rallyesports gewann die amerikanische Marke alle acht Läufe – und das auf den unterschiedlichsten Straßenbelägen von Eis und Schnee über Schotter und Steine bis hin zu trockenem und nassem Asphalt..

Vier Stahlgruber-Leistungsschauen im Herbst

In diesem Herbst finden erneut Stahlgruber-Leistungsschauen statt. Wie das Unternehmen mitteilt, werde somit das seit Jahren bewährte Kompetenzmessen-Konzept fortgeführt, und zwar in Chemnitz (7./8.

Oktober), Sindelfingen (14./15. Oktober), Augsburg (4.

/5. November) und Nürnberg (18./19.

November). Besucher sollen von einer individuellen Beratung, kurzen Anreisewegen, geringen Kosten, persönlicher Atmosphäre und von einem attraktiven Rahmenprogramm für die ganze Familie profitieren können, heißt es dazu in einer Vorankündigung. Bremssysteme, Fahrwerkstechnik und Elektronik stehen inhaltlich in diesem Jahr im Mittelpunkt der Veranstaltungen.

Mehr als 100 Ausstellungsstände pro Leistungsschau und insgesamt über 20.000 m² Leistungsschaufläche versprechen unter dem Motto „Wir starten durch“ Innovation, Information und Unterhaltung pur.

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Auch Sumitomo fasst in Russland Fuß

Sumitomo Rubber Industries hat in Moskau ein eigenes Vertriebsbüro gegründet. Wie der japanische Reifenhersteller mitteilt, sollen auf diese Weise die Absätze in Russland deutlich erhöht werden und Informationen aus erster Hand zur Marktentwicklung gesammelt werden..

Rosina jr. gewinnt populäres Bergrennen

Mit seinem BMW M3 GTR, ausgestattet mit neu entwickelten Matador-Rennreifen, konnte Stefan Rosina jr., Sohn von Matador-Präsident Dr. Stefan Rosina, das Bergrennen am Pezinska Baba in der Slowakei gewinnen.

„Auch wenn bei mir im Vordergrund das Rundstreckenrennen liegt, das Bergrennen am Pezinska Baba ist für mich immer eine Herausforderung. Dabei hatten wir mit dem BMW M3 GTR die Möglichkeit, die neuen Rennreifen mit der Konkurrenz zu vergleichen. Ich glaube wir haben gezeigt, dass Matador heute schon wettbewerbsfähige Rennreifen auch für so leistungsstarke Rennwagen produzieren kann“, sagte Stefan Rosina nach dem Rennen.

US-Gewerkschaft akzeptiert Vertrag mit BFGoodrich

Am Wochenende haben sich die Mitglieder der United Steelworkers (USW) für die Annahme des neuen Tarifvertrags entschlossen, der für die gewerkschaftlich organisierten BFGoodrich-Fabriken in Tuscaloosa und Opelika (beide Alabama/USA) sowie Fort Wayne (Indiana /USA) geschlossen wurde. Der Vertrag läuft drei Jahre, betrifft 3.450 Beschäftigte und sieht Kostenreduzierungen in Millionenhöhe vor, etwa durch eine 20-prozentige Lohnkürzung.

Dattilo hat „Straße zur Profitabilität“ verpasst

Nachdem sich die erste Aufregung um den Rücktritt des Cooper-Chefs Thomas A. Dattilo (55) gelegt hat, wird jetzt heftig über die Beweggründe des Reifenmanagers spekuliert, der sich selber weiterhin nicht zu Wort meldet. Dabei werfen Analysten – und wohl auch der Cooper-Vorstand, der „Shareholder Value“ zum höchsten Gut erklärt hat – Dattilo die schlechte Entwicklung des Aktienkurses vor.

Innerhalb der vergangenen zwölf Monate fiel der Kurs von damals gut 18 US-Dollar auf jetzt unter zehn Dollar. Der Börsenwert des Reifenherstellers hat sich also im letzten Dattilo-Jahr auf gut 560 Millionen Dollar halbiert..

„Verhaltener“ Pkw-Inlandsabsatz im Juli

Wie der Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) meldet, sind sowohl die Produktion als auch der Export von Pkw im Juli in Deutschland gestiegen.

Demgegenüber habe sich der Inlandsabsatz „verhalten“ gezeigt, denn mit voraussichtlich 267.000 neu zugelassenen Pkw wurden zwei Prozent weniger Fahrzeuge abgesetzt. Im bisherigen Jahresverlauf legten die Neuzulassungen demnach um ein Prozent zu, während die deutschen Hersteller ihre Pkw-Produktion im bisherigen Jahresverlauf um zwei Prozent steigern konnten und der Pkw-Export in den ersten sieben Monaten 2006 sogar um vier Prozent zulegte.

„Dabei konnten die deutschen Hersteller auf den meisten Märkten mehr Fahrzeuge absetzen und ihre Marktanteile teilweise deutlich steigern. Auch die Auftragseingänge aus dem Ausland haben sich erfreulich entwickelt und übertrafen im Juli das Vorjahresvolumen um zwölf Prozent, seit Jahresanfang legten sie um fünf Prozent zu. Der Auftragseingang aus dem Inland lag im Juli und in den ersten sieben Monaten leicht unter Vorjahr (minus ein Prozent).