Einträge von Andrea Löck

“Das Goldene Klassik-Lenkrad” mit Vredestein

In diesem Jahr wurde “Das Goldene Klassik-Lenkrad” von Auto Bild Klassik im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart im Rahmen einer Feierstunde an die Gewinner des Jahres 2011 verliehen. Zahlreiche Gäste aus Industrie und Wirtschaft sowie diverse prominente Rennfahrer waren anwesend, als der Chefredakteur von Auto Bild Klassik zusammen mit dem Geschäftsführer von Vredestein Deutschland Michael Lutz die Trophäen an die Preisträger übergaben.

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Werksdirektor in rumänischer Michelin-Fabrik wechselt

Jerome Mouillet (42) wird Direktor der Michelin-Reifenfabrik im rumänischen Floresti und löst damit Carmen Petcu ab, die andere Aufgaben im Konzern übernimmt. Mouillet war bislang für das Lkw-Reifenwerk im ungarischen Budapest verantwortlich, koordiniere an seinem neuer Einsatzort aber die Produktion von Pkw-Reifen, heißt es. Mouillet ist auch in Deutschland bekannt: Er hatte vor seiner Tätigkeit in Ungarn die Geschäfte der in Oranienburg ansässigen Laurent Reifen GmbH geführt.

JMS-Insignia auf 20 Zoll

Der Opel Insignia wirkt mit der Veredlung von JMS (Walddorfhäslach) sehr sportlich. Den Racelook unterstreichen neue Leichtmetallfelgen des Designs “Ghost” in der Dimension 8,5×20 an Vorder- und Hinterachse mit der Bereifung 245/35 R20. dv

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Reifenprozedere in der GP2 nächstes Jahr modifiziert

Nach der Saison ist vor der Saison: In der von Pirelli exklusiv ausgerüsteten GP2 bekommen die Piloten ab dem nächsten Jahr eine zusätzliche Mischung. Zwar stehen den Fahrern auch weiterhin vier Reifensätze zur Verfügung, aber nur drei davon werden vom härteren Typ sein, der vierte Satz ist eine weichere Variante und soll sich bei der Seitenwandbeschriftung von den anderen Reifen farblich abheben. Wann die Teams diese Mischung zum Einsatz bringen, bleibt ihnen überlassen und dürfte dem Aspekt “Reifenstrategie” dienen.

Morgan Stanley sieht Risiken in Michelins Strategie

Analysten von Morgan Stanley ziehen ein anderes Fazit des “Capital Market Day”, den Michelin am Mittwoch in Italien abhielt. Insbesondere sehen die Anlageexperten aus den USA gewissen Risiken, die die Entwicklung des französischen Reifenherstellers in den kommenden Jahren beeinflussen könnten. So sei Michelin etwa dort stark aufgestellt, wo schwache Entwicklungen erwartet werden, namentlich in Nordamerika, während Michelin dort schwach aufgestellt sei, wo starke Entwicklungen erwartet werden, namentlich in den Schwellenländern.

In der Erkenntnis dieser Ausrichtung investiere Michelin derzeit zwar in drei neue Greenfield-Reifenfabriken in Indien, Brasilien und China. Von dieser “enormen Anstrengung” nehme man bei Morgan Stanley sehr wohl Notiz, es sei der “richtige Schritt”. Dennoch läge darin ein gewisses Risiko, da die Priorität folglich auf langfristige und nicht kurzfristige Investitionen liege.

Außerdem müsse Michelin in China derzeit mit niedrigeren Margen auskommen als viele der etablierten Wettbewerber dort, was vorwiegend an den hohen Investitionskosten dort liege. Es sei darüber hinaus fraglich, ob sich diese Situation für Michelin – den “Nachzügler in China” – in nächster Zukunft ändern werde, bemühten sich doch derzeit zahlreiche internationale und chinesische Hersteller um Marktanteile im hart umkämpften Wachstumsmarkt China. Ein weiterer Aspekt, indem die Analysten von Morgan Stanley ein Risiko im Vergleich zu anderen Reifenherstellern sehen, sei Michelins vergleichsweise hohe Abhängigkeit vom Nutzfahrzeugreifengeschäft, wo Michelin beinahe die Hälfte seiner Umsätze generiert.

Spezielle „Lowliner-Reifen“ von Bridgestone

Bridgestone hat mit dem Reifentyp M749 für die Antriebsachse von Lkw in der Größe 315/45 R22,5 Zoll eine auf dem Markt bisher einzigartige Lösung für Speditionen entwickelt. Der geringe Durchmesser des Reifens ermöglicht eine entscheidende Absenkung der Aufsattelhöhe bei Megatrailern. Unlängst wurden die ersten drei Zugmaschinen bei Daimler in Wörth an die Spedition Sostmeier übergeben.

Agenturen stufen Giti Tires Rating weiter herab – „Spekulative Anlage“

Die US-Ratingagenturen Fitch und Standard & Poor’s haben ihre Erwartungen für Giti Tire weiter zurückgenommen. Fitch etwa stuft den chinesischen Reifenhersteller von “B” auf “B-” herab, was nach den Codes der Ratingagentur bedeutet, bei einer Verschlechterung der Lage seien Zahlungsausfälle wahrscheinlich, es handele sich um eine “spekulative Anlage”. Laut Fitch werde die Liquidität des Herstellers für die kommenden zwölf Monate angespannt bleiben, was vorwiegend mit hohen Mittelabflüssen zusammenhänge.

Katzensteiner geht in Ruhestand – Neuer WdK-Hauptgeschäftsführer

Der WdK hat einen neuen Hauptgeschäftsführer. Wie der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V.

mitteilt, hat Boris Engelhardt (47) bereits am 1. Oktober Fritz Katzensteiner in dieser Funktion abgelöst. Katzensteiner, der den in Frankfurt am Main ansässigen Interessenverband seit 2002 führte, geht zum Ende dieses Jahres in Ruhestand, bleibt der Branche allerdings in seiner bisherigen Funktion als Geschäftsführer der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft e.

V. (DKG) noch einige Monate erhalten und kümmert sich um die Organisation und Abwicklung der “Deutschen Kautschuk-Tagung” in Nürnberg im Juli kommenden Jahres. Katzensteiner ist seit 1978 Mitglied der WdK-Geschäftsführung.

Boris Engelhardt war seit 1994 beim Hauptverband der deutschen Bauindustrie e. V. und dort zuletzt als Leiter des Gesamtgeschäftsbereichs “Technik, Technikpolitik, Spartenpolitik” tätig; dort war er ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung.

Michelin-Strategie legt Fokus auf Schwellenländer

Gegenüber Analysten hat Michelin gestern beim sogenannten “Capital Market Day” in Italien insbesondere auf die deutliche Verbesserung der Produktivität in den Fabriken in Europa hingewiesen. Wie es dazu vonseiten der Deutschen Bank heißt, habe Michelin es in den vergangenen drei Jahren verstanden, einerseits die europäische Produktion von Pkw-Reifen um zehn Prozent zu steigern, dies aber gleichzeitig mit rund 30 Prozent weniger Mitarbeitern. Darüber hinaus konzentriere sich Michelin aber vorwiegend auf den Ausbau der Präsenz in den sogenannten Schwellenländern, um den weltweiten Marktanteile zu halten.

Gegenwärtig sei man noch sehr von den entwickelten Märkten abhängig, wo – so schreibt die Bank weiter – 70 Prozent der Umsätze generiert werden, während die verbleibenden 30 Prozent aus eben jenen Wachstumsmärkten stammen. In diesen Märkten aber falle das jährliche Marktwachstum mit durchschnittlich acht Prozent deutlich stärker aus als in den entwickelten Ländern, wo Michelin mit ‚nur’ zwei Prozent jährlichem Wachstum rechnen dürfe. ab.