Einträge von Andrea Löck

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Gericht: Nfz-Winterreifen müssen nicht zwangläufig M+S-markiert sein

Wie die Omnibus Revue unter Berufung auf eine Mitteilung des Verbandes Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer e.V. (WBO) berichtet, ist das Amtsgericht Calw auf Basis eines DEKRA-Gutachtens zu dem Schluss gekommen, dass Nutzfahrzeugwinterreifen keiner speziellen Kennzeichnung bedürfen.

Zu dieser Entscheidung ist das Gericht offenbar im Zusammenhang mit einem Fall gelangt, bei dem ein WBO-Mitgliedsunternehmen gegen einen Bußgeldbescheid geklagt hatte, nachdem Polizisten an der Vorderachse eines seiner im Linienverkehr eingesetzten Fahrzeuge Reifen ohne M+S-Markierung entdeckt hatten, obwohl Paragraf 18 der Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr eine an die Straßen- und Witterungsverhältnissen angepasste Ausrüstung sowie Winterreifen, Schneeketten etc. vorschreibt, wenn es “die Umstände angezeigt erscheinen lassen”. Das betroffene Busunternehmen braucht das verhängte Bußgeld nun aber augenscheinlich unabhängig von der jüngsten StVO-Entscheidung des Oberlandesgerichtes Oldenburg nicht zu zahlen: Denn um zu seiner Entscheidung zu kommen, hat das Gericht der Omnibus Revue zufolge ein Gutachten bei der DEKRA angefordert.

“Gesetzliche Vorgaben, was ein ‚Winterreifen’ für Eigenschaften haben muss, existieren nicht. Somit sind für die Einstufung, ob ein Reifen als wintergeeignet anzusehen ist oder nicht, primär dessen Eigenschaften und die Einstufung vom Reifenhersteller als Grundlage anzusehen. Im Nutzfahrzeugbereich ist es durchaus üblich, dass die vom Reifenhersteller für mitteleuropäische Straßenverhältnisse als wintertauglich angesehene Bereifung nicht mit M+S-Kennzeichnungen versehen sind.

Dies bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass die Reifen deshalb im Winterhalbjahr in unseren Regionen nicht geeignet wären”, wird aus dem Gutachten zitiert. Als Anhaltspunkt für die Eignung von Nutzfahrzeugreifen im Winterhalbjahr habe DEKRA in diesem Zusammenhang darüber hinaus auf die “Positivliste der namhaften Reifenhersteller aus 2006” sowie die Empfehlungen vom Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V.

(BRV) und des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie e.V. (WdK) verwiesen, heißt es.

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Jean-Paul Bailly neuer CECRA-Präsident

Wie bereits erwartet, ist der Franzose Jean-Paul Bailly nun im Rahmen der Generalversammlung des europäischen Kfz-Gewerbeverbandes CECRA (Conseil Européen du Commerce et de la Réparation Automobiles) zu dessen neuen Präsidenten gewählt worden. Der Aufsichtsrat der Bailly Group Holding, zu der über 800 Mitarbeiter und mehr als 25 Autohäuser verschiedener Marken (hauptsächlich Peugeot und Citroën, aber auch BMW/Mini, Suzuki, Hyundai, Kia, Ssangyong) sowie eine Autovermietung gehören, tritt damit die Nachfolge von Jürgen Creutzig an, der diesen Posten seit 2001 bekleidet hatte. cm

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Studie bescheinigt VISTA-Ländern vielversprechende Nutzfahrzeugmärkte

Die VISTA-Länder (Vietnam, Indonesien, Südafrika, Türkei und Argentinien) werden für die Nutzfahrzeugindustrie zunehmend interessant. Die kombinierte Nachfrage nach schweren und mittelschweren LKW wird sich 2012 bereits auf etwa 150.000 Fahrzeuge belaufen.

Die jährliche Nachfrage wird bis 2015 bei 200.000 Fahrzeugen liegen. Bis 2020 wird sie auf über 250.

000 Fahrzeuge steigen. Internationale Hersteller sollten sich heute ihren Anteil am langfristigen Wachstum sichern. Das sind die wichtigsten Ergebnisse eines Marktausblicks von Roland Berger Strategy Consultants mit dem Titel “VISTA – New growth opportunities for the commercial vehicle industry”.

 Die Nutzfahrzeugbranche erlebt nach Aussagen der 1967 gegründeten Strategieberatungen derzeit die fundamentalsten Veränderungen in ihrer Geschichte. Der traditionelle Fokus auf die Triademärkte (Nordamerika, Europa und Japan) nehme, während gleichzeitig vor allem in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) neue Märkte und Produktionsstandorte entstanden seien. Selbst wenn den BRIC-Märkten weiterhin eine dominierende Rolle attestiert wird, sieht man nunmehr “eine zweite Welle von Schwellenmärkten” in den besagten VISTA-Staaten.

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Goodyear setzt sich für „Urban Eco Transport“ ein

Nutzfahrzeuge in Städten und Großstädten unterliegen zunehmend strikten Auflagen und gesetzlichen sowie freiwilligen Beschränkungen: Sei es, um die Folgen des zunehmenden Verkehrsaufkommens zu reduzieren oder weil die Fahrzeugbetreiber eigene ökologische oder wirtschaftliche Strategien verfolgen. Diese Maßnahmen führen zu einer ganzen Reihe von Projekten und Initiativen, die neue technologische Lösungen erfordern. Goodyear arbeitet an einer Vielzahl solcher Projekte mit dem Ziel, innovative Reifen und Lösungen zu entwickeln, die die Umweltbelastung durch den Güterverkehr reduzieren und gleichzeitig die Betriebskosten senken.

Der Fokus dieser Projekte liegt auf Fahrzeugen, die überwiegend im innerstädtischen Verkehr betrieben werden – dort, wo der Geräuschpegel von großer Bedeutung für das Wohlempfinden der Menschen ist. Das “Projekt Peak” im flandrischen Teil Belgiens zum Beispiel ist ein klassisches Beispiel der städtischen Verkehrsüberwachung zur Verbesserung der Umweltbedingungen innerhalb der Stadtgrenzen..

Finalistinnen für die Wahl zur „Miss Yokohama“ stehen fest

Im Rahmen eines Castings sind jetzt die Finalistinnen für die Wahl zur diesjährigen “Miss Yokohama” der Schweizer Dependance des japanischen Reifenherstellers gekürt worden. Die Endausscheidung, bei der die nun verbliebenen 14 Teilnehmerinnen um den Titel kämpfen, findet am 2. Oktober in der Disco “Mad Wallstreet” in Kriens statt.

Alarmstufe Rot: Novitec-Tuning für den Fiat Punto Evo

Ab sofort bietet Novitec für den Fiat Punto Evo ein umfangreiches Tuningprogramm an. Das Angebot startet mit Motortuning für die beiden Turbo-Benziner und alle Diesel-Modelle sowie einem aufregenderen Sound dank Sportauspuff. Ein aufregendes Bodystylingpaket gehört genauso zum Individualprogramm für den italienischen Kompaktwagen wie maßgeschneiderte Rad-Reifen-Kombinationen.

Gerade diese sollen einen wichtigen Beitrag zur faszinierenden Novitec-Optik leisten. Die “Novitec N10”-Leichtmetallfelgen mit zehn Doppelspeichen in 17 und 18 Zoll Durchmesser sollen dabei helfen, den vorhandenen Platz in den Kotflügeln perfekt ausnutzen. Sie sind verfügbar in silber-lackierter oder schwarz-polierter Ausführung.

JMS Fahrzeugteile bietet jetzt Winterreifen und Winterkompletträder

Zubehörspezialist JMS Fahrzeugteile führt ab sofort ein umfangreiches Angebot für Winterkompletträder bzw. Winterreifen. Wie das Unternehmen dazu mitteilt, seien online über 6.

000 verschiedene fahrzeugspezifische Winterkompletträder zu finden. Dabei hat sich JMS auf wenige Felgendesigns (zumeist mit ABE und Schneekettenfreigabe) in Alu und Stahl beschränkt. Dabei habe man großen Wert auf eine witterungsbeständige Acrylbeschichtung der Felgen gelegt.

Zur Auswahl stünden zu jedem Felgendesign vier bis fünf verschiedene Winterreifen in unterschiedlichen Preisklassen. Winterreifen und vieles mehr seien ebenfalls ab sofort erhältlich. Autohäuser und Fachhändel seien “herzlich willkommen” und erhielten laut JMS Fahrzeugteile “interessante Händlerpreise”.

Genan weiht dritte deutsche Recyclinganlage offiziell ein

Bereits seit vergangenem Mai läuft die dritte Altreifenrecyclinganlage der dänischen Genan-Gruppe auf deutschem Boden – nun wurde die Fabrik im bayerischen Kammlach/Stetten bei Mindelheim (Unterallgäu) auch offiziell in Betrieb genommen; selbst Martin Zeil, Wirtschaftsminister in Bayern, erschien zu der Feierstunde. Genan habe für die Anlage rund 53 Millionen Euro investiert und dafür – das betonte der Minister – “keinen Cent Fördergeld” erhalten. In der Recyclinganlage können jährlich bis zu 70.

000 Tonnen Altreifen in ihre ursprünglichen Bestandteile Stahl, Textil und insbesondere Gummi zerlegt werden. Dies entspricht täglich bis zu 25.000 Pkw-Reifen.

Die Anlage, die bereits seit Inbetriebnahme rund um die Uhr läuft und aktuell 30 Menschen beschäftigt, bedient ein Einzugsgebiet von 250 bis 300 Kilometern, von wo aus die Altreifen per Lkw angeliefert werden, heißt es dazu in der Augsburger Allgemeinen. Neben diesem neuen Recyclingwerk betreibt die dänische Genan-Gruppe noch Betriebsstätten in Oranienburg bei Berlin und Dorsten bei Recklinghausen. ab.

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Vee Rubber will Nordamerikageschäft weiter ausbauen

Der Reifenhersteller Vee Rubber will seine Präsenz in Nordamerika deutlich ausbauen. Medienberichten zufolge wolle das thailändische Unternehmen dazu neue Produkte einführen, weitere Vertriebspartner an Bord holen und ein Lager in der Nähe von Atlanta (Georgia/USA) in Betrieb nehmen. Rund 95 Prozent der Pkw-Reifenproduktion wird dem Unternehmen zufolge exportiert; größter Abnehmer dabei ist Nordamerika.

Pirelli holt mit de la Rosa zweiten Testfahrer an Bord

Nun ist es amtlich: Auch Pedro de la Rosa wird künftig bei Pirelli als Testfahrer arbeiten und somit folglich das Cockpit mit seinem Vorgänger Nick Heidfeld tauschen. Romain Grosjean bleibt dem italienischen Reifenhersteller und künftigen Exklusivausrüster der Formel 1 als Testfahrer erhalten. Über diesen Schachzug wurde bereits in den vergangenen Tagen viel spekuliert, nun ist es Realität.

“Bisher wurde die Arbeit von Nick Heidfeld erledigt, der nun aber wieder ins Renncockpit zurückkehrt. Er wird durch Pedro de la Rosa und Romain Grosjean ersetzt”, sagt Pirelli-Tyre-Geschäftsführer Francesco Gori. Ex-Renault-Pilot Grosjean war nach der Sauber-Verpflichtung von Heidfeld kurzfristig bei den Reifentests in Monza eingesprungen.

Er habe offenbar interessantes Feedback für das laufende Testprogramm geliefert, heißt es dazu. “Beide Piloten werden die Tests bis zum Grand Prix in Abu Dhabi weiterführen, danach werden erstmals alle Formel-1-Teams mit Pirelli-Reifen ausrücken”, erklärt Gori. Pirelli habe sich bezüglich der Reifenstruktur und der grundsätzlichen Form festgelegt, nun arbeite man an den verschiedenen Gummimischungen.

“Im ersten Schritt haben wir das aerodynamische Profil des Reifens festgelegt. Das Design und die Form sind sehr wichtig. Die Teams mussten diese Daten schnell bekommen, weil nur noch wenig Zeit für die Vorbereitung auf 2011 bleibt.

[…] Das haben wir also zuerst erledigt”, so Gori weiter. “Job Nummer zwei ist die Struktur. Dies ist grundlegend wichtig dafür, dass der Reifen die Belastungen und den Speed der Formel 1 aushalten kann.

Diesbezüglich sind wir gerade in der letzten Entwicklungsphase. Jetzt geht es als nächstes um die Mischungen. Es werden verschiedene Varianten auf ganz unterschiedlichen Strecken getestet.