Einträge von Andrea Löck

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ETRMA mahnt stärkere Kontrolle von Reifenimporten an

Eine stärkere Überwachung von Reifenimporten soll den Verbrauchern in der EU eine höhere Reifenqualität, erhöhte Straßensicherheit sowie einen geringeren Einfluss des Verkehrs auf die Umwelt garantieren. Das sind die Ziele der European Tyre & Rubber Manufacturers’ Association (ETRMA), die der Vorstand des europäischen Verbandes der Reifen- und Gummihersteller jüngst den zuständigen EU-Behörden übermittelt hat. Dazu haben sich der ETRMA-Vorsitzende Francesco Gori und eine Delegation von Führungspersönlichkeiten der Industrie vor Kurzem mit Siim Kallas, Vizepräsident der Europäischen Kommission und Kommissar für Transport, in Brüssel getroffen und die Lage der Reifenindustrie in Europa diskutiert.

Dabei betonten sie die Bedeutung der Fertigstellung der technischen Spezifikationen für eine wirksame und rechtzeitige Umsetzung des sogenannten Reifenlabelings sowie die Notwendigkeit einer nationalen Marktaufsicht, um die Einhaltung der entsprechenden EU-Regeln bei Reifenimporten sicherzustellen. Bei den Gesprächen soll es auch um den Abbau von Handelsbarrieren bzw. einen besseren Zugang zu Märkten außerhalb der EU gegangen sein, der eigenen Aussagen zufolge für die ETRMA “eine hohe Priorität” besitzt.

Gleiches gelte für den kontinuierlichen Dialog zwischen der EU und China mit dem Ziel, gleiche Wettbewerbsbedingungen herzustellen, heißt es. “Die Diskussion über unsere Ziele und Bedenken mit dem Kommissar war konstruktiv und geprägt durch gegenseitiges Verständnis. Die Arbeit, die vor uns liegt, ist erheblich, da wir ernste Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit Europas und der Sicherstellung gleicher Wettbewerbsbedingungen sowohl innerhalb des EU-Marktes als auch im Außenhandel haben”, sagt Gori.

Dortmunder Zoo bekommt 1.500-Euro-Spende von Premio

Durch eine besondere Aktion ist dem Dortmunder Zoo eine Spende in die Kasse gespült worden. Denn für jeden in den Monaten August und September in seinen Premio-Betrieben in Dortmund, Hagen, Schwerte und Neuss durchgeführten Ölwechsel mit 5W30 Total Quartz Ineo Longlife-Öl sollten nach Vorstellung von Inhaber Burkhard Fuhrmann zehn Euro dem Verein Zoofreunde Dortmund e.V.

zugutekommen. Den Kontakt zu dem Verein hatte zuvor einer seiner Mitarbeiter hergestellt und so wurde letztlich die Idee gemeinsam entwickelt. Anfang Oktober wurde nun Bilanz gezogen: Insgesamt 75 Kunden haben an der Aktion teilgenommen und somit sind 750 Euro als Spende zusammengekommen.

“Wir haben diesen Betrag verdoppelt und 1.500 Euro an die Zoofreunde Dortmund e.V.

überwiesen”, so Fuhrmann. Deren erster Vorsitzender Prof. Dr.

Aderhold bedankte sich bei Fuhrmann und dessen Mitarbeiter Henrik Sojka, der den Scheck überreichte. “Die Spende kommt uns sehr gelegen, denn erst diese Woche haben die Zoofreunde gemeinsam mit dem Zoo Dortmund das nächste Bauprojekt beschlossen”, betont Aderhold. “Passend zur Flutung des Phoenix-Sees möchten wir im Zoo Dortmund den Mythos des Phönix-Vogels näher beleuchten”, erklärt Ilona Schappert, stellvertretende Direktorin des Zoos.

Dafür wird im Zoo zwischen Eulen- und Stachelschweinanlage durch die Zoofreunde eine neue Voliere gebaut. Diese wird dann von Goliathreihern und Bachstelzen bewohnt werden, denen man nachsagt, mit dem Mythos des Phoenix-Vogels gemeint zu sein. Baubeginn der Phoenix-Voliere soll noch dieses Jahr sein.

Globtec bietet für Karmann

Die Globtec Investment LLC (Wiesbaden) hat gemeinsam mit einem chinesischen Automobilzulieferer ein Angebot für die Dachsparte der insolventen Karmann GmbH (Osnabrück) bei dem zuständigen Insolvenzverwalter Ottmar Hermann in Frankfurt am Main abgegeben. Nachdem das Bundeskartellamt eine Übernahme von Karmann durch den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna untersagt habe, sei das Bieterverfahren bis zur endgültigen Entscheidung durch das Oberlandesgericht in Düsseldorf wieder offen, heißt es. “Nach der ausstehenden Entscheidung des Oberlandesgerichtes werden wir uns aktiv an dem Bieterverfahren beteiligen.

Unser Co-Investor ist ein Automobilzulieferer mit Marktzugang zum asiatisch-pazifischen Raum. Er verfügt über alle technologischen Voraussetzungen und die entsprechenden Marketing- und Vertriebskenntnisse, um Karmann hervorragend in die bestehenden Strukturen integrieren zu können. Wir führen derzeit Gespräche mit den Hauptkunden der Karmann GmbH, um eine Akzeptanz unseres Konzeptes zu prüfen”, erklärt Murat Karabay, CEO von Globtec LLC, wobei man sich selbst als global agierendes Investmentunternehmen beschreibt, das sich auf Beteiligungen im Joint Venture mit strategischen Partnern konzentriert.

Pkw-Neuzulassungen nach drittem Quartal deutlich im Minus

In Sachen Pkw-Neuzulassungen in Deutschland weist die Zwischenbilanz des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) nach Abschluss des dritten Quartals ein Minus von 824.000 Fahrzeugen bzw. 27,5 Prozent im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2009 aus.

Gegenüber 2008 – dem Jahr vor der Umweltprämie – wird ein Rückgang um 8,6 Prozent berichtet. Auch im September präsentierte sich der Neuzulassungsmarkt mit knapp 260.000 Pkw demnach 17,8 Prozent unter Vorjahresniveau, das Monatsergebnis von 2008 wurde nur allerdings nur knapp verfehlt (minus 0,6 Prozent).

Während der Privatanteil an den Neuzulassungen im vergangenen Jahr laut KBA noch bei 63 Prozent lag, habe er sich in diesem Jahr bei 43 Prozent eingependelt, ähnlich wie vor der Umweltprämie. Bei den Krafträdern sind die niedrigen 2009er-Zulassungszahlen noch weiter gesunken: Von Januar bis September kamen der offiziellen Statistik zufolge mit knapp 128.100 Maschinen 9,7 Prozent weniger Fahrzeuge neu auf bundesdeutsche Straßen als im selben Zeitraum 2009.

“Der Nutzfahrzeugmarkt hat sich dagegen erholt. Nach neun Monaten haben die Lastkraftwagen (Lkw) ein Zulassungsplus von 11,2 Prozent, die Sattelzugmaschinen stehen bei plus 19,2 Prozent”, so das KBA. Dessen Zwischenbilanz weist für die ersten neun Monate dieses Jahres insgesamt 2,52Millionen neue Kraftfahrzeuge und 192.

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Service und Erreichbarkeit während der Saison bei Gundlach erweitert

Pünktlich zur Wintersaison hat Reifen Gundlach (Raubach) den Service erweitert. Ab sofort steht das Vertriebsteam den Handelskunden demnach am Telefon länger zur Verfügung: Montags bis freitags von 7 Uhr bis 19 Uhr sowie samstags von 8 Uhr bis 12 Uhr. Zudem verweist das Großhandelsunternehmen auf seinen Onlineshop für den Handel, der unter http://webshop.

reifengundlach.de/ erreichbar ist. Nach eigenen Angaben ist man speziell im Bereich Leichtmetallräder zurzeit in der Lage, problemlos liefern und in nahezu allen gängigen Größen wintertaugliche Räder anbieten zu können.

Tuningmesse „My Car“ auf 30.000 m² Ausstellungsfläche

Die Veranstalter der “My Car” genannten neuen Tuningmesse melden einen “guten Lauf” für die Premierenveranstaltung vom 11. bis 14. November in den Dortmunder Westfalenhallen.

Rund 200 internationale Aussteller werden für die Messe erwartet, darunter auch zahlreiche Unternehmen aus der Reifen- und Räderbranche. Fünf Messehallen mit einer Ausstellungsfläche von 30.000 Quadratmetern sollen aber nicht nur mit Tuning- und Sportwagenthemen gefüllt werden, sondern werden auch als Showroom oder Event-Plattform verstanden.

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Reifendiebstahl aus Kfz-Werkstatt in Püttenbeck/Recke

Vom Gelände einer Kraftfahrzeugwerkstatt in Püttenbeck haben in der Nacht zum Montag (11. Oktober) Diebe etwa 70 neue Reifen im Gesamtwert von etwa 4.500 Euro mitgehen lassen.

Laut den Ermittlern müssen die Täter mit einem größeren Transporter oder einem Fahrzeug mit einem Anhänger zu dem Areal gefahren sein. Nachdem sie im Hof der Firma einen Container gewaltsam geöffnet hatten, entwendeten sie aus dem Innenraum die dort vorgefundenen Autoreifen. Die Polizei ist nun an etwaigen Zeugen interessiert, die in der Zeit zwischen 0:15 Uhr und 07:40 Uhr möglicherweise Verdächtiges beobachtet haben.

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Greenpeace unterzieht Michelin-Werbung einem „Lügendetektortest“

Unter der Überschrift “Lügendetektor” hat das Greenpeace-Magazin einen näheren Blick auf Michelins Reifenwerbung geworfen. Bei der Kampagne verspricht der Reifenhersteller bei Einsatz seiner “Energy-Saver”-Modelle ein Spritsparpotenzial von bis zu 80 Litern bezogen auf die mit 45.000 Kilometern angegebene durchschnittliche Lebensdauer dieser Reifen.

Die Umweltschützer haben den Taschenrechner bemüht und errechnen ausgehend davon eine Verbrauchsminderung von rund 0,17 Litern pro hundert Kilometer, was – wie weiter argumentiert wird – mit Blick auf den mit 7,6 Litern bezifferten durchschnittlichen Spritverbrauch deutscher Autos für eine Ersparnis von höchstens 2,2 Prozent sorge. “Michelin schaltet also ziemlich große Anzeigen für einen ziemlich begrenzten Effekt”, schreibt das Greenpeace-Magazin angesichts dessen. Natürlich sei jeder unverbrannte Liter Mineralöl und jedes vermiedene Gramm Kohlendioxid “eine feine Sache”, doch andere Dinge brächten viel mehr fürs Klima als Michelins Spritsparreifen.

In diesem Zusammenhang wird auf Angaben des ADAC verwiesen, wonach eine “kluge Fahrweise” den Kraftstoffverbrauch um zehn bis 20 Prozent drücken könne und beispielsweise das Abschalten der Autoklimaanlage zwischen 0,1 und 2,1 Liter auf hundert Kilometer spare. “Noch mehr brächte es, auf ein kleineres Fahrzeug umzusteigen oder das Auto öfter ganz stehen zu lassen. Werbung wie die von Michelin birgt die Gefahr, dass sich Autofahrer einen Satz ‚Ökoreifen’ kaufen – und dann mit gutem Gewissen umso mehr rasen”, befürchten die Umweltaktivisten.