Einträge von Andrea Löck

Alte Reifen sind ein Sicherheitsrisiko – diesmal warnt Dekra

Aus Anlass der Urlaubsreisezeit sind alljährlich von Verbänden, Organisationen und Firmen Warnungen vor alten Reifen zu hören und zu lesen, so aktuell von der Dekra. Nach sechs Jahren beginne sich der Lebenszyklus eines Autoreifens seinem Ende zuzuneigen, heißt es da. Das Material fängt an spröde und rissig zu werden, die Gefahr der Ablösung der Lauffläche steigt.

Das Ausfallrisiko nimmt von diesem Alter an deutlich zu, beruft sich die Dekra auf Studien zur Unfallanalyse. Fällt der Reifen auf der Urlaubsfahrt auf der Autobahn aus, droht ein Unfall mit schweren Folgen.

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PSA zeichnet ContiTech Anoflex aus

ContiTech hat seine Position als strategischer Partner des französischen PSA Peugeot Citroën-Konzerns ausgebaut. Der Schlauchspezialist ContiTech Anoflex S.A.

S. aus Caluire (bei Lyon) wurde jetzt mit einem “Supplier Award 2013” ausgezeichnet. Continental-Vorstand Heinz-Gerhard Wente nahm den Award aus den Händen von PSA-Chef Philippe Varin und PSA-Einkaufschef Yannick Bézard entgegen.

Reifenwerk in Bangladesh rückt jetzt doch näher

Bereits Anfang 2012 hatte der indische Reifenhersteller Ceat Ltd. angekündigt, im Nachbarland Bangladesh eine Reifenfabrik errichten zu wollen. Es hatte jedoch etwa ein weiteres Jahr gedauert, mit der AK Khan & Company einen Joint-Venture-Partner für das Projekt zu finden.

Jetzt nimmt das Projekt, an dem die Inder 70 Prozent und die Bangladesher die restlichen 30 Prozent halten, offenkundig Gestalt an. Der Managing Director Ceats Anant Goenka erklärte immerhin, das erforderliche Gelände sei akquiriert worden. Vom baubeginn, der in wenigen Monaten erfolgen soll, bis zur Inbetriebnahme der Fabrik sind anderthalb Jahre eingeplant.

Angestrebt wird eine Tageskapazität von 110 Tonnen, die sich aufteilen soll in Lkw-, LLkw- und Reifen für zwei- und dreirädrige Fahrzeuge. Die Marke Ceat darf im Übrigen auch nach beispielsweise Europa oder Südamerika exportiert werden, nachdem die Inder Pirelli deren Markenrechte abgekauft hatten. dv.

Porsche-Katalog 2013 von RH Alurad

Einerseits wurde das Räderprogramm 2013 von RH Alurad (Attendorn) für die Zuffenhausener Boliden aktualisiert. Etwa um Anwendungen der Schmiederäder RS One Forged für die Breitbau-Porsche. Andererseits wurde es auch um die neue Rubrik “Classic Porsche” erweitert.

“Denn bei den Youngtimern um den 964 und 993”, so RH-Geschäftsführer Wolfgang Späth, “tut sich ein erfrischender Markt auf, der auch auf unsere legendären mehrteiligen Räder zielt.” Das Porsche-Räderprogramm 2013 haben dieser Tage 400 RH-Kunden und alle Porsche-Clubs in ihrer Post. Darüber hinaus können interessierte Händler das Werbematerial auch direkt beim Unternehmen anfordern.

100 Mio. Euro von Conti fürs Nfz-Reifenwerk Puchov

Als nächsten Schritt des Investmentprogramms der Reifendivision wird Continental die jährliche Produktionskapazität seines Lkw- und Bus-Reifenwerks in Puchov (Slowakei) von derzeit 2,6 Millionen Reifen auf über drei Millionen Reifen ausbauen. Hierzu investiert Continental in den nächsten Jahren etwa 100 Millionen Euro in das Werk..

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Veränderungen in der ATU-Geschäftsführung

Mit sofortiger Wirkung übernimmt Hans-Norbert Topp (51) den Vorsitz der Geschäftsführung bei der Auto-Teile-Unger-Gruppe (ATU) und löst damit Manfred Ries in dieser Funktion ab, der das Unternehmen – wie es in einer entsprechenden Mitteilung heißt – “im gegenseitigen Einvernehmen” verlässt und damit den nächsten Schritt in der Unternehmensentwicklung freimache. “Unter der Führung von Hans-Norbert Topp soll neben einer Stärkung des Kerngeschäfts die strategische Ausrichtung auf die Wachstumsbereiche E-Commerce und Flottenmanagement intensiviert und beschleunigt werden. Herr Topp ist eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit mit weitreichender Erfahrung in den Bereichen General Management, Vertrieb sowie Finanzen und Controlling.

Wir freuen uns sehr, dass wir ihn für ATU gewinnen konnten und er das Unternehmen durch die anstehende Refinanzierung führt”, so Dr. Steffen Pauls, Vorsitzender des Aufsichtsrates. Neben Topp hat ATU-Gruppe zudem Detlef Specovius neu in die Geschäftsführung bestellt.

Er wird als Sanierungsspezialist bezeichnet und soll Topp bei seiner Arbeit unterstützen. Die bisherigen Mitglieder der Geschäftsführung Christian Sailer und Christian Schmitz werden weiterhin für die Bereiche Finanzen bzw. Vertrieb und Einkauf zuständig sein und sich als Prokuristen zukünftig ausschließlich auf das operative Geschäft von ATU konzentrieren.

Noch bis Mitte September vergünstigte „Reifen-2014“-Standmieten

Laut der Messe Essen GmbH laufen die Vorbereitungen für die nächste Reifenmesse im kommenden Jahr gut an. “Schon jetzt verspricht der Anmeldestand, das Niveau der ‚Reifen 2012’ zu halten. Viele Standvergrößerungen wurden getätigt, und zahlreiche neue Firmen haben sich bereits für die ‚Reifen 2014’ angemeldet”, teilt die Messegesellschaft mit und verweist zugleich darauf, dass Standflächen bis zum 16.

September noch zu vergünstigten Preisen angeboten werden. Gegenüber dem Preis nach diesem Stichtag lassen sich bei der Nettostandmiete demnach drei Euro je Quadratmeter Bodenfläche einsparen, bei einem Stand auf dem Freigelände soll die Ersparnis bei zwei Euro je Quadratmeter Bodenfläche liegen. cm

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Dr. Bernd Skorpil verabschiedet sich in den Ruhestand

Dr. Bernd Skorpil, Gründer und Geschäftsführer der Kölner Aha! Agentur für Handelsmarketing GmbH, verabschiedet sich zum 30. Juni in den Ruhestand.

Zu den von dem Beratungsunternehmen und seinen inzwischen rund 40 Mitarbeitern betreuten Kunden gehören neben anderen auch die Goodyear Dunlop Handelssysteme (GDHS) oder der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV).

Seinen Rückzug ins Privatleben hat Skorpil demnach von langer Hand geplant und vorbereitet: Er übergibt die Geschäftsleitung an das Trio Bärbel Fassian (Personal), Torsten Windprechtinger (Beratung) und Markus Moll (Kreation), das schon seit einigen Jahren gemeinsam als Geschäftsführungsteam in der Agentur arbeitet. Nun geht die gesamte Verantwortung auf sie über. “Ich habe rechtzeitig begonnen, eine Mannschaft mit großem Know-how aufzubauen, in deren bewährte Hände ich nun mein ‚Baby’ Aha! guten Gewissens legen kann”, sagt Skorpil, dem als eines seiner großen Erfolge mit Aha! die Einführung des “Breitbandtherapeutikums Zickosan” vor ziemlich genau vier Jahren die Auszeichnung als “Krisenmanager 2009” durch den damaligen Bundeswirtschaftsminister eingebracht hatte.

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Umstrukturierungen im Bereich der Lanxess-Kautschukchemikalien

Der deutsche Spezialchemiekonzern Lanxess berichtet von einer geplanten Straffung seines Anlagennetzwerkes bzw. einer Fokussierung seines Portfolios im Geschäftsbereich Rubber Chemicals. Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht dabei demnach die Bündelung von Produktionsprozessen für Vulkanisationsbeschleuniger, die vor allem in der Reifenindustrie eingesetzt werden.

Vor diesem Hintergrund wird der nordamerikanische Standort Bushy Park die Produktion des Beschleunigers “Vulkacit CZ” vom belgischen Werk in Kallo übernehmen, während im Gegenzug die Produktion für die Beschleuniger “Vulkacit DZ” und “Vulkacit NZ” von Bushy Park nach Kallo verlagert werden soll. Umsetzen will man Ganze im Laufe des Jahres 2014. Aufseiten der Produkte sei – weil einige das Ende ihres Lebenszyklus im Markt erreicht hätten – die Einstellung der Fertigung des Vulkanisationsbeschleunigers “Vulkacit MOZ” am Standort Kallo im Laufe des kommenden Jahres vorgesehen.

Auch die Herstellung der Alterungsschutzmittel “Vulkanox 3100” und “Vulkanox DPPD”, die am südafrikanischen Standort Isithebe produziert werden, soll nicht fortgeführt und der Standort geschlossen werden. “Mit diesen Maßnahmen steigern wir unsere Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Darüber hinaus fokussieren wir unser Portfolio auf innovative, nachhaltige und profitable Produkte, um den Trend zu High-Performance Produkten in der Reifenindustrie auch in Zukunft bedienen zu können”, erklärt Luis López-Remón, Geschäftsbereichsleiter Rubber Chemicals bei Lanxess.

Die Mitarbeiterzahl in Bushy Park bleibt nach der Neuausrichtung konstant bei rund 60, in Kallo entfallen 45 von 205 Stellen, und von der Standortschließung in Isithebe sind nach Konzernangaben 40 Stellen betroffen. In enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern sollen für die betroffenen Mitarbeiter sozialverträgliche Lösungen gefunden werden, heißt es. cm

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Termin für nächstes 24h-Rennen auf der Nordschleife fixiert

Der Termin für das nächste 24-Stunden-Rennen auf der dem Nürburgring steht fest. Kommendes Jahr wird die Nordschleife vom 19. bis zum 22.

Juni Schauplatz der dann immerhin zum 42. Ausgabe des Langstreckenklassikers sein. Damit wird auch 2014 – wie fast schon traditionell üblich – wieder ein Wochenende zusammen mit einem Feiertag (Fronleichnam) genutzt.

Beim nächsten Mal findet das Rennen insofern halt nur fast genau einen Monat später statt als in diesem Jahr, wo das Ganze an Pfingsten über die Bühne ging. “Der Feiertag am Donnerstag sorgt dafür, dass die vielen ehrenamtlichen Helfer, aber auch die Fans rund um die Nordschleife für das viertägige Event keinen zusätzlichen Urlaubstag neben dem Trainings-Freitag nutzen müssen”, erklären die Organisatoren ihre Terminwahl. Das Rennen zweimal rund um die Uhr geht findet freilich wieder von Samstag bis Sonntag und somit in der kürzesten Nacht des Jahres 2014 statt: der Sommersonnenwende vom 21.

auf den 22. Juni. cm

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