Einträge von Andrea Löck

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Reifen(-schäden) sorgen für Wirbel beim britischen Formel-1-Lauf

Schon seit Saisonbeginn sorgen die Formel-1-Reifen immer wieder für Gesprächsstoff. Doch nach dem jüngsten Lauf im britischen Silverstone sind Fragen danach, welches Team mit den Gummis am besten zurechtkommt oder ob Pirelli auch nach 2013 Alleinausrüster der Serie bleibt, in den Hintergrund getreten. Das liegt weniger daran, dass nun alle Rennställe verstanden hätten, wie sie mit dem “schwarzen Gold” umgehen müssen, oder dass in Sachen des F1-Reifenausrüsters ab 2014 eine Einscheidung gefallen wäre.

Einen Tag vor dem Rennen am vergangenen Sonntag hieß es bei Motorsport-Total zwar, die Vertragsverlängerung mit Pirelli sei nur noch so etwas wie eine Formsache, doch war das eben von den bei dem Lauf in Silverstone aufgetretenen zahlreichen Reifenplatzern. Am ehesten “not amused” darüber dürfte vor allem Mercedes-Pilot Lewis Hamilton gewesen sein, traf es ihn doch in Führung liegend. Ohne den Reifenschaden hätte er vielleicht um den Sieg mitfahren können, so reichte es nur für Platz vier.

Nachdem aber noch bei drei weiteren Fahrzeugen anderer Teams jeweils hinten links ein Reifenschaden auftrat und deswegen sogar das Safety Car auf die Strecke musste, schrillten bei den Rennställen die Alarmglocken: Denn zu Problemen hatte augenscheinlich das Überfahren der Kerbs zweier aufeinanderfolgenden Kurven des britischen Kurses geführt, weshalb die Fahrer instruiert wurden, dies nach Möglichkeit zu unterlassen. Was genau zu den Reifenausfällen geführt hat, ist freilich nach wie vor ungeklärt und muss noch analysiert werden. Berichtet wird von Schnitten im Bereich der Innenschulter der betroffenen Reifen, doch ob tatsächlich die Kerbs ursächlich dafür sind oder etwas Anderes, ist bislang eben ungeklärt.

Laut Motorsport-Total hat die FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) nun jedenfalls für Mitte der Woche eine “Krisensitzung” einberufen, bei der sich Pirelli Vertretern sämtlicher Teams stellen müsse. Denn die machen sich – wie dem breiten Medienecho zu dem Silverstone-Rennen zu entnehmen ist – jetzt vor allem Sorgen um die Sicherheit. cm

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Spaß am Autofahren ist den Deutschen noch nicht vergangen

Man sagt, der Deutschen liebstes Kind sei das Auto, und dass ihnen das Autofahren mehrheitlich nach wie vor Spaß macht, belegt eine Studie der Dekra. Die Prüforganisation hat dazu 1.900 Autofahrer befragt, die ihr Fahrzeug zur Hauptuntersuchung bei einer Dekra-Niederlassung vorgeführt haben.

Zwei von drei Autofahrern (65 Prozent) macht das Autofahren demzufolge “fast immer” Spaß, weiteren 25 Prozent bereitet es “manchmal” Freude und nur zehn Prozent haben “selten” oder “nie” Spaß am Steuer. So ganz ungetrübt ist das Fahrvergnügen bei den Befragten allerdings nicht, denn hohe Autokosten (71 Prozent), aggressives Verhalten anderer (63 Prozent), Staus bzw. eine hohe Verkehrsdichte (63 Prozent), fehlende Parkplätze bzw.

hohe Parkgebühren (40 Prozent), immer mehr Tempolimits (21 Prozent) oder ein schlechtes Gewissen wegen der Umwelt- und Klimabelastung (17 Prozent) stören die Befragten bei ihrer Freude am Fahren. Trotzdem kann sich fast die Hälfte der Umfragteilnehmer (46 Prozent) ein Leben ohne Auto nicht vorstellen. Die Aussage “Das Auto bringt mir viele Freiheiten” teilen zwei Drittel aller Befragten (67 Prozent), wobei Frauen (74 Prozent) und junge Fahrer (73 Prozent) darauf besonders hohen Wert legen.

Auf der anderen Seite würden 29 Prozent gerne aufs Auto verzichten, wenn sie könnten. Am wenigsten wollen junge Autofahrer bis 25 Jahre auf den fahrbaren Untersatz verzichten (18 Prozent). Gering ist laut Dekra die Zahl der Skeptiker (zwölf Prozent), die der Aussage zustimmen: “Das Autofahren in der heutigen Form hat keine Zukunft”.

Allerdings sind die Zeiten des Spazierenfahrens wohl vorbei. Ebenfalls nur zwölf Prozent steigen manchmal nur des Fahrspaßes wegen ins Auto. cm

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Michelin und Goodyear tauschen Platz als Nummer eins in Nordamerika

So wie die NEUE REIFENZEITUNG regelmäßig ein weltweites Ranking der umsatzstärksten Reifenhersteller zusammenstellt, hat RubberNews basierend auf Zahlen des vergangenen Jahres Gleiches mit Blick allein auf die Kautschukverarbeiter im nordamerikanischen Markt veröffentlicht. Demnach ist dort nun nach zuletzt 2009 wieder Michelin dank eines Umsatzzuwachses um fast zwölf Prozent im vergangenen Jahr die Nummer eins mit einem Umsatz in Höhe von knapp zehn Milliarden US-Dollar. Nach einem Umsatzminus von rund zwei Prozent und mit in Summe lediglich 300 Millionen Dollar weniger Umsatz als Michelin müsse sich Goodyear nunmehr mit Rang zwei bescheiden, nachdem der Konzern in den beiden Jahren zuvor – also 2010 und 2011 – die Führung innegehabt habe, heißt es.

Als Nummer drei im nordamerikanischen Markt führt RubberNews nach wie vor Bridgestone mit gut acht Milliarden US-Dollar Umsatz in der Region. Dahinter kommen in dieser Reihenfolge die Cooper Tire & Rubber Co. (3,1 Milliarden US-Dollar), Continental AG (2,8 Milliarden US-Dollar), Parker-Hannifin Corp.

und New Balance Athletic Show Inc. mit jeweils knapp unter 1,6 Milliarden US-Dollar, Cooper-Standard Automotive Inc. und Carlisle Companies Inc.

mit je 1,5 Milliarden US-Dollar Umsatz sowie die Yokohama Tire Corp. (1,4 Milliarden US-Dollar). cm

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Mit Spende unterstützt Cooper HEROS in Kanada

Cooper Tires hat HEROS (Hockey Education Reaching Out Society) mit einer Spende in Höhe von 25.000 Dollar unterstützt. Die kanadische Organisation setzt sich dafür ein, Jugendliche mithilfe des Hockeysports für Bildung zu motivieren.

“Coopers Zuwendung ist eine bedeutende Unterstützung für das HEROS-Programm”, freut sich Norm Flynn, Executive Director der Organisation. “Cooper ist stolz, das HEROS-Eingagement für kanadische Gemeinden fördern zu können bzw. das Bemühen, wertvolle Fähigkeiten an Jugendliche zu vermitteln, die ihnen den Weg in eine erfolgreiche Zukunft ebnen”, sagt Chris Ostrander, President North America Tire Operations bei dem Reifenhersteller.

Italienische Alcoa-Aluminiumhütte in Fusina vor dem Aus

Alcoa hat angekündigt, die Aluminiumverhüttung am italienischen Standort Fusina einstellen zu wollen. Schon 2010 war der Ausstoß des Werkes reduziert worden. Durch das jetzt beschlossene komplette Aus reduziert sich die weltweite Verhüttungskapazität des Unternehmens, die mit derzeit 4,2 Millionen Tonnen beziffert wird, demnach allerdings nur um weitere 44.

000 Tonnen, nachdem zuvor schon entsprechende Reduzierungen um 460.000 angekündigt worden waren. “Die der Entscheidung zur Schließung in Fusina zugrunde liegenden Gegebenheiten haben sich seit 2010 nicht grundlegend geändert”, erklärt Bob Wilt, Global Primary Products President bei Alcoa.

“Die weltweiten Aluminiumpreise sind weiter schwach, und wir müssen etwas unternehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben”, ergänzt er. Alcoa will sich zusammen mit den betroffenen Gemeinden für eine Nachnutzung der Aluminiumhütte einsetzen und gemeinsam mit Gewerkschaftsvertretern auch sozial verträgliche Lösungen für die von dem Aus betroffenen 14 Mitarbeiter an dem Standort erarbeiten. cm

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Profil „RB42“ bei Yokohama neuerdings in 27.00 R49 verfügbar

Im EM-Segment hat die Yokohama Rubber Co. Ltd. für Muldenkipper im Baustellen- und Mineneinsatz einen neuen 49-Zoll-Radialreifen im Markt eingeführt: Es handelt sich dabei um das Profil “RB42” in der Größe 27.

00 R49. Gemäß der Klassifizierung der US-amerikanischen TRA (Tire and Rim Association) gehört das Modell in die Kategorie “E-4” und ist in Bezug auf seine Robustheit zudem mit zwei Sternchen gekennzeichnet. Der Reifen soll sich für den Einsatz auf einer Vielzahl unterschiedlicher Untergründe von lockeren bzw.

sandigen und sogar schlammigen Böden bis hin zu eher steinigen Wegstrecken eignen. Alldem zugrunde liegt Yokohama zufolge eine neuartige Gürtelstruktur und eine spezielle Kontur des Reifens ebenso wie eine besondere Laufflächenmischung, die extra für große EM-Reifen radialer Bauart entwickelt worden sei. “Ergebnis dessen sind eine hohe Abriebsfestigkeit, Widerstandsfähigkeit gegen Schnitte und eine lange Haltbarkeit”, verspricht der Reifenhersteller.

Über 400 Aussteller werden zur AMI 2014 erwartet

Nicht mal mehr ganz ein Jahr dauert es, bis die Messe Auto Mobil International (AMI) wieder ihre Tore in Leipzig öffnet: Vom 31. Mai bis zum 8. Juni 2014 ist es wieder soweit.

Nach Angaben der Messe Leipzig werden sich dort dann über 400 Aussteller präsentieren, darunter die renommierten deutschen und internationalen Automarken, ihre neuesten Modelle und Innovationen rund ums Auto. Fortgeführt wird kommendes Jahr zudem der Messeverbund mit der AMITEC – Fachmesse für Wartung, Pflege und Instandsetzung von Pkw, Nutzfahrzeugen und mobilen Großgeräten aller Art – sowie der AMICOM – Branchenmesse für mobile Unterhaltung, Kommunikation und Navigation. “Publikumsmessen müssen persönliche Erlebnisse schaffen und emotional berühren.

Genau darauf setzen wir mit der AMI”, sagt Martin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe GmbH. “Mit der AMI bieten wir eine Messe zum Anfassen. Ob die neuesten Modelle, absolute Traumautos, interessante Angebote für nachhaltige Mobilität oder innovative Extras – unsere Besucher sind ganz nah dran am Geschehen”, meint er.

Und laut Volker Lange, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), wird die 22. Ausgabe der AMI “das Auto-Event Nummer eins des Jahres 2014” – schließlich findet die Messe seit einiger Zeit immer in geraden und damit Nicht-Pkw-IAA-Jahren statt. “Bereits heute haben viele Hersteller ihre Teilnahme an der AMI 2014 erklärt”, freut sich auch Lange schon heute auf die Messe im kommenden Jahr.

Umfassendes Busreifenportfolio von Continental

Continental präsentiert die neu entwickelte Generation 3 im Premiumsegment der Nutzfahrzeugreifen. Mit wachsenden Anforderungen an Reifen, Umwelt und Sicherheit, ist aus der Sicht von Continental die Zeit reif für eine speziell auf die Bedürfnisse im Personenverkehr optimierte Produktlinie. Gerade der Personennah- und fernverkehr spielt in dem Trendthemenfeldern Urbanisierung, Ökologie und Mobilität der Zukunft eine zentrale Rolle und verdient die besondere Aufmerksamkeit der Reifenentwickler.

25 Jahre Partnerschaft NAIAS/Michelin

Aus Anlass der 25-jährigen Partnerschaft zwischen der Automobilmesse The North American International Auto Show (NAIAS) und Michelin North America hat der Reifenhersteller der NAIAS einen 25.000-Dollar-Scheck zukommen lassen. Michelin sei nicht nur Sponsor und Unterstützer, sondern auch Freund der detroiter automesse, so der Chairman für die NAIAS 2014 Bob Shuman.