Einträge von Andrea Löck

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US-Verbraucher kaum informiert vor Reifenkauf

Laut einer Untersuchung der US-amerikanischen Zeitschrift Consumer Reports – vergleichbar etwa mit dem Magazin Test der deutschen Stiftung Warentest – informieren sich lediglich 44 Prozent der Verbraucher in den Vereinigten Staaten im Vorfeld eines Reifenkaufes über die im Markt angebotenen Produkte. Bei den unter 35-Jährigen soll die Quote mit 39 Prozent niedriger, bei den über 55-Jährigen mit 49 Prozent etwas höher als im Durchschnitt sein. Dem Blatt zufolge vertrauen insbesondere Frauen viel eher der Empfehlung ihres um Rat befragten Händlers, wohingegen Männer eher einen Blick auf Anzeigen riskieren.

Als weiteres Ergebnis der Studie hat sich herausgestellt, dass 51 Prozent der Neureifenkäufer ihre schwarzen runden Gummi im Reifenhandel erwerben, im Mittel nur elf Prozent (bei Frauen soll die Quote höher sein) dafür ins Autohaus gehen und lediglich zwei Prozent der Reifenkäufe online abgewickelt werden. Herauskristallisiert hat sich zudem eine Tendenz der Reifenkäufer, im Ersatzfall wieder die gleichen Reifen kaufen zu wollen, die zuvor schon an ihrem Fahrzeug montiert waren. Wenn doch auf ein anderes Modell umgeschwenkt wird, geben laut Consumer Reports zuallererst preisliche Gründe (29 Prozent) oder die Verfügbarkeit (18 Prozent) den Ausschlag dafür.

Auf den weiteren Plätzen folgen dann die Laufleistung (13 Prozent), der Wintergrip (neun Prozent) sowie die Nässe- und Handlingeigenschaften mit jeweils sechs Prozent der Nennungen als Grund für den Wechsel zu einem anderen Reifenmodell. Nur einer von 50 Befragten – entsprechend zwei Prozent – soll angegeben haben, dass ein anderer Reifen gewählt wird, wenn dieser eine bessere Kraftstoffeffizienz verspricht bzw. sich damit der Verbrauch senken lässt.

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Jetzt auch in Österreich Delticom-Onlinshop für Fahrradreifen

Der Internetreifenhändler Delticom hat jetzt auch in Österreich einen Onlineshop speziell für Fahrradreifen gestartet. Unter der Adresse www.fahrradreifen.

at soll eine große Auswahl an Zweiradreifen mit einer hohen Markenvielfalt bereitstehen. In Anbetracht der kalten Jahreszeit wird insbesondere auf die “große Auswahl an Spike- und Winterreifen” in dem Webshop verwiesen. Die Site decke darüber hinaus zudem Nischenbereiche wie zum Beispiel Reifen für Rollstühle und Rollatoren ab und werde kontinuierlich ausgebaut, heißt es weiter.

Schon heute sind über den österreichischen Onlineshop demnach auch Reifen für Kinderfahrräder, Kinderwagen oder Kinderroller genauso erhältlich wie etwa als Raritäten bezeichnete Wulstreifen für alte Schweizer Militärräder oder Bereifungen für Nostalgiefahrräder. “Darüber hinaus gibt es eine große Auswahl an sogenannten ‚Unplattbarreifen’ – Reifen mit speziellem Pannenschutz – sowie diverse Fahrradpflegemittel”, sagt Delticom. cm.

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Diebe lassen mehr als 100 Reifen mitgehen

In der Gemeinde Osterrönfeld (Kreis Rendsburg-Eckernförde/Schleswig-Holstein) haben unbekannte Einbrecher über 100 Reifen im Gesamtwert von rund 15.000 Euro aus dem verschlossenen Container eines Reifenhandels gestohlen. Angesichts der vergleichsweise großen Zahl von Reifen geht die Polizei davon aus, dass die Diebe ihre Beute mit einem Fahrzeug abtransportiert haben.

Wer im Tatzeitraum zwischen dem 6. November nachmittags und dem Morgen des 8. November etwas Verdächtiges rund um den Betrieb in der Werner-von-Siemens-Straße beobachtet hat oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, sollte sich unter der Rufnummer 04331/2080an die Kripo in Rendsburg wenden.

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Studie konstatiert steigendes Interesse an Tuning

Anlässlich der heute in Dortmund startenden Tuningmesse “My Car” haben die Zeitschrift Autohaus und die Puls Marktforschung GmbH die Ergebnisse ihrer mit Unterstützung der Messe Friedrichshafen erstellten Studie mit dem Titel “Tuning Report” veröffentlicht. Im Rahmen der im Oktober dieses Jahres durchgeführten Untersuchung durch Befragung von 1.000 Autokäufern und 400 markengebundenen Automobilhändlern wurde beispielsweise festgestellt, dass fast jeder zweite Autofahrer unter 30 Jahren ein starkes Interesse an einem individualisierten und veredelten Auto hat.

“Auf Tuning und sportliches Zubehör fahren 44 Prozent der befragten Autofahrer jeden Alters ab”, so eine weitere mittels der Studie gewonnen Erkenntnis. Insofern sei es kein Wunder, dass auch die Automobilhersteller ihr Angebot von sportiven Komponenten immer stärker in den Fokus rücken. Der Report, der das Potenzial für den Automobilhandel mit Tuningprodukten aufzeigen soll, kommt darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass jeder fünfte Neuwagenkäufer darüber nachdenkt, für sein Auto Tuningkomponenten zu erwerben.

Und von den nach dem Kauf eines Wagens befragten Autofahrern, hätten zwölf Prozent tatsächlich verschiedene Tuningprodukte für ihren Pkw angeschafft. “Das Interesse an Tuning ist vorhanden und steigt. Das sieht man auch an dem starken Engagement der Automobilhersteller mit ihrem Angebot ab Werk erhältlichen Zubehör”, sagt Niklas Haupt, Partner der Puls Marktforschung GmbH, angesichts dessen.

Fast ein Drittel der befragten Händler (30 Prozent) erwarte für 2011 steigende Verkaufszahlen für ihre Tuningsparte. Mit ihren durch Tuningzubehör erwirtschafteten Renditen sind demnach 37 Prozent der befragten Automobilhandelsunternehmer sehr zufrieden. cm

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“Ringtread”-Netzwerk in Nordamerika wächst

Coyote Tire Retreading aus Phoenix (Arizona/USA) hat sich dem “Ringtread”-Netzwerk von Marangoni Tread North America angeschlossen. Coyote Tire Retreading wird als qualitäts- und serviceorientiertes Unternehmen beschrieben, das in ganz Arizona Lkw-Fuhrparks ebenso wie private Fahrzeugflotten und solche der öffentlichen Hand mit runderneuerten Reifen beliefert. Die zusätzliche Aufnahme von mittels der “Ringtread”-Technologie runderneuerten Reifen ins Produktportfolio wird demnach als Aufwertung des eigenen Angebotes verstanden.

Deutsche gelten als sicherste Autofahrer Europas

Vor Kurzem hatte Goodyear Dunlop Europa die Ergebnisse einer bei APCO Insight in Auftrag gegebenen Befragung von 3.500 europäischen Autofahrern vorgestellt, die Defizite im Verbraucherbewusstsein rund um Reifen offenbarte. Die Studie zum Thema Verkehrssicherheit und die Rolle, die insbesondere Reifen dabei spielen, hat aber durchaus noch weitere Erkenntnisse zutage gefördert: beispielsweise, dass die in den sieben Ländern Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien und Großbritannien befragten Autofahrer die Deutschen für die sichersten Autofahrer in der Europäischen Union halten.

Es folgen die Schweden mit neun Prozent der Stimmen und die Engländer mit sechs Prozent. Gleichwohl wird den deutschen Autofahrer teilweise auch ein potenziell riskantes Fahrverhalten attestiert. “So beschleunigen deutsche Autofahrer im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn eher, wenn die Ampel auf Gelb schaltet (82 Prozent Deutschland, 73 Prozent Durchschnitt Europa) – 56 Prozent geben zudem an, wahrscheinlich oder mit großer Wahrscheinlichkeit eine längere Reise anzutreten, ohne vorher den Luftdruck zu überprüfen (50 Prozent Durchschnitt Europa)”, teilt der Reifenhersteller mit.

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Indische Reifenhersteller planen Preisanhebung

Indiens Reifenhersteller planen vor dem Hintergrund weiter steigender Rohmaterialkosten offenbar, weitere Preiserhöhungen bei ihren Produkten vorzunehmen. Wie Medienberichten aus dem Land zu entnehmen ist, sollen die Reifenpreise demnach um bis zu fünf Prozent angehoben werden. Als Zeitpunkt dafür soll zumindest Apollo Tyres den Dezember genannt haben.

Michelin-Reifen für den Airbus A350 zertifiziert

Nach dem A380 ist jetzt der A350 XWB das wichtigste zivile Entwicklungsprojekt für den Flugzeugbauer Airbus. Der hat jetzt schon mal Michelin für die Entwicklung und die Belieferung mit “Air X”-Reifen ausgewählt, die über die sogenannte NZG-Technologie (Near Zero Growth) verfügen. Reifen des Typs NZG wiegen etwa 20 Prozent weniger als konventionelle Flugzeugreifen gleicher Größe.

„Innovations-Oscar“ für Goodyears „Spring Tire“

Goodyear hat gemeinsam mit der NASA den sogenannten “Spring Tire” entwickelt, mit dem es möglich sein soll, große, lange Fahrzeuge über die Mond- oder Marsoberfläche zu bewegen. Der Reifen kann aufgrund von 800 in den Reifen eingewobenen Federn im Gegensatz zu pneumatischen Pendants praktisch keinen Plattfuß haben. Bei der alljährlichen Zeremonie zur Überreichung des “R&D 100 Awards”, auch als “Innovations-Oscar” tituliert, wurde jetzt auch diese Erfindung gewürdigt.

Synthesekautschuk von Lanxess für die Reifenindustrie

In vier der 13 Geschäftseinheiten des Spezialchemiekonzerns Lanxess (Leverkusen) spielt die Reifenindustrie eine herausragende Rolle als Kundengruppe. Die Sparte Rhein Chemie stellt unter anderem den Reifenherstellern Additive – Kautschukzusätze und Trennmittel – zur Verfügung, bewegt sich in einem weltweit etwa 2,3 Milliarden Euro Jahresumsatz (2010) messenden Umfeld und ergänzt aktuell die sieben bestehenden auf der ganzen Welt verteilten Produktionsstandorte um ein neues Werk in Dschersinsk (Russland), das im nächsten Jahr den Betrieb aufnehmen soll. Die Sparte Rubber Chemicals stellt unter anderem den Reifenherstellern Vulkanisationsbeschleuniger zur Verfügung, bewegt sich in einem weltweit etwa 2,5 Milliarden Euro Jahresumsatz (2010) messenden Umfeld und hat sieben Produktionsstandorte weltweit.

Herausragend im Lanxess-Portfolio sind allerdings die synthetischen Kautschuke, wobei das Unternehmen je nach Spezialeinsatz für sich einen Platz unter den größten drei Anbietern der Welt reklamiert. Die beiden Geschäftseinheiten “Butyl Rubber” und “Performance Butadiene Rubber” gehören im Konzern zum Geschäftsfeld der sogenannten “Performance Polymers”, stehen jeweils für einen Jahresumsatz von einer halben Milliarde Euro (geschätzt für 2010) und sind als Zulieferer der großen Reifenhersteller unverzichtbar, weil Lanxess ein globaler Anbieter von Premiumprodukten steht. Ohne synthetische Hochleistungskautschuke wären Pkw-UHP- und die rollwiderstandsoptimierten “grünen” Pkw-Reifen nicht denkbar.