Einträge von Andrea Löck

Bridgestone kooperiert bei elektronischem Papier mit Delta Electronics

Die Bridgestone Corporation und Delta Electronics (Taiwan) haben für die nächste Generation elektronischer Papierprodukte und -anwendungen eine Zusammenarbeit hinsichtlich Entwicklung und Produktion vereinbart. Während der japanische Konzern im Wesentlichen seine “Quick Response Liquid Powder Displays (QR-LPD) in das gemeinsame Projekt einbringt, trägt Delta seine Kernkompetenz hinsichtlich Energielösungen bei. Bridgestone wird die elektronischen Papierprodukte unter dem Namen “AeroBee” vermarkten, Delta wird AeroBee für die Entwicklung der nächsten Generation elektronischer Papierprodukte nutzen, wobei der Fokus auf den chinesischen Markt gelegt wird.

Apollo Tyres leidet unter Rohstoffkosten und Arbeitskämpfen

Im zurückliegenden Quartal konnte Apollo Tyres seine jüngste Wachstumsgeschichte nicht fortschreiben. Wie das Unternehmen meldet, gingen die Umsätze von Juli bis September weltweit um 4,8 Prozent auf jetzt 19,5 Milliarden Rupien (318,9 Millionen Euro) zurück. Während insbesondere der Umsatz der Geschäftseinheit Südafrika deutlich um neun Prozent einbrach, konnte die Geschäftseinheit Europa – also Apollo Vredestein – ihren Quartalsumsatz mit einem Minus von 2,3 Prozent auf 5,2 Milliarden Rupien (85,9 Millionen Euro) vergleichsweise stabil halten.

Noch dramatischer fielen indes die Rückgänge beim operativen Gewinn und beim Nettogewinn aus. Während das Erstere um 35,9 Prozent auf 1,9 Milliarden Rupien (30,4 Millionen Euro) absackte und eine operative Marge von immerhin noch 9,5 Prozent möglich machte, bracht der Letztere sogar um ganze 58,8 Prozent auf 532 Millionen Rupien (8,7 Millionen Euro; Marge: 2,7 Prozent) ein. Wie Apollo Tyres in seinem Quartalsbericht schreibt, litt man im Berichtszeitraum insbesondere unter den stark steigenden Rohstoffkosten, inbesondere bei Kautschuk.

So konnte der führende Reifenhersteller Indiens aufgrund der heimischen Einfuhrzölle nicht von günstigeren Rohstoffimporten profitieren wie andere internationale Reifenhersteller. “Das hat unser gesamtes Geschäft beeinflusst”, kommentierte Chairman Onkar S. Kanwar.

Hamann veredelt BMW X5 M zum Allrad-Sportwagen „Flash Evo M“

Der BMW X5 M bringt von Haus aus gute Grundlagen mit, um als sportlich wahrgenommen zu werden. Hamann schärft diese Gene nach und verbaut das neu entwickelte “Flash Evo M”-Bodykit. Ebenfalls als Teil des Veredelungsprogramms bietet Hamann für den X5 M verschiedene 22 oder 23 Zoll große Leichtmetallräder an, die – je nach Kundenwunsch – den sportlichen Auftritt des “Flash Evo M” noch einmal nachhaltig beeinflussen.

McLaren lässt Pirellis Formel-1-Reifen nur durch B-Team testen

Während die Formel 1 an diesem Wochenende in Abu Dhabi auf ihr großes Finale zusteuert, scheinen die im Nachgang zum Rennen anberaumten Tests der neuen Pirelli-Reifen durch die Teams an Bedeutung zu verlieren. Nicht nur, dass die Teams ihre 2011er Fahrzeuge nocht gar nicht im Einsatz haben, auch die Reifen werden sich bis zum Saisonbeginn im kommenden Jahr noch mehrmals und vermutlich stark verändern. So hat das McLaren-Team nun beschlossen, statt der beiden Stammpiloten Jenson Button und Lewis Hamilton lieber Testfahrer Gary Paffett und Nachwuchspilot Oliver Turvey fahren und testen zu lassen; für die Einsatzpiloten würde es “jetzt keinen Sinn machen”.

Pirelli denkt bereits über die Rückkehr in die WRC nach

Pirelli Tyre – nachdem das Ende des Engagements in der WRC zum Ablauf der laufenden Saison eigentlich bereits als sicher schien – erwägt offenbar einen Verbleib im Rallyesport. Wenn auch nicht bereits in der kommenden Saison, so denke der italienische Reifenhersteller bereits jetzt über eine Rückkehr nach, bescheinigte auch Pirellis Motorsportmanager Mario Isola am Rande der Rally in Großbritannien an diesem Wochenende. Pirelli liefert seit drei Jahren exklusiv Reifen für die Teams der World Rally Championship.

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China reagiert endlich auf riesige Überkapazitäten im Land

Vor dem Hintergrund deutlich wachsender Überkapazitäten und “überhitzter Investments und Erweiterungen” will die chinesische Regierung künftige Investitionen in der heimischen Reifenindustrie stärker reglementieren. Laut einer Veröffentlichung des Ministeriums für Industrie- und Informationstechnologie vom vergangenen Monat unter dem Titel “Die Reifenindustriepolitik” sollen neue und erweiterte Reifenfabriken in Zukunft gewisse Mindestgrößen haben. Dadurch sollen “spekulative Investitionen” weitestgehend verhindert werden.

In der ersten Jahreshälfte 2010 seien in China rund 40 Reifenfabriken neu eröffnet bzw. erweitert worden, heißt es auf der Website des China Economic Net, und viele dieser Projekte seien auf niedrigem technischen Niveau und außerdem redundant, heißt es dort weiter.

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Pirelli: Weiteres Wachstum in Nordamerika mit neuer Mischerei

Pirelli will im Zuge der für die kommenden Jahre geplanten Investitionsmaßnahmen auch die MIRS-Fabrik im US-amerikanischen Rome (Georgia) erweitern. Medienberichten zufolge wolle der italienische Reifenhersteller dort rund zwölf Millionen Dollar in eine neue Mischerei investieren. Pirelli habe in den vergangenen drei Jahren in Nordamerika eine 30-prozentiges Wachstum realisiert, was – so heißt es weiter – durch die Investition auch für die kommenden Jahre möglich sein soll.

Das Wachstum in Nordamerika sei “strategisch” für Pirelli, sagt Mauro Pessi, Chairman und CEO bei Pirelli Tire North America. Seit der Eröffnung seiner einzigen Fabrik in Nordamerika in 2001 hat der italienische Konzern dort bereits über 92 Millionen Dollar investiert. ab.

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Abonnenten der NEUE REIFENZEITUNG können ab sofort wieder die aktuelle Ausgabe ihrer Reifenfachzeitschrift online als E-Paper abrufen. In der November-Ausgabe befasst sich die Redaktion diesmal mit dem Themen EDV/E-Commerce, Motorradreifen, Reifenproduktion/Rohmaterialien sowie dem aktuellen Dauerthema Winterreifen und Winterreifenpflicht. Darüber hinaus ist eine umfangreiche Vorschau auf die Ende November in Essen stattfindende Motor Show sowie ein Nachbericht zur China International Tire Expo im Heft enthalten.

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Chinesisches Pirelli-Motorradradialreifenwerk geplant

Dem jüngst von Pirelli veröffentlichten “Industrieplan 2011-2013” ist zu entnehmen, dass sich der italienische Reifenhersteller im Segment Motorradreifen in geografischer Hinsicht breiter aufstellen will. Konkret ist darunter zu verstehen, dass das Unternehmen in China ein Werk zur Produktion radialer Motorradreifen installieren will. Schon ab 2012 sollen dort rund eine Million Motorradradialreifen vom Band laufen in Ergänzung zu den derzeitigen Produktionskapazitäten im brasilianischen Gravatai (Diagonalreifen) und in Breuberg (Deutschland), woher bis dato alle Radialreifen des Herstellers stammen.

Mit den zukünftig in China produzierten radialen Motorradreifen wolle man in erster Linie vor allem die Nachfrage aus dem asiatischen Ersatzgeschäft besser befriedigen, sie aber auch für die Erstausrüstung an japanische Fahrzeughersteller liefern. Die Business Unit Moto des italienischen Konzerns hat sich als Ziel gesetzt, ihren Umsatz bis 2013 auf jährlich 420 Millionen Euro zu steigern. Zum Vergleich: Für dieses Jahr rechnet Pirelli mit einem Umsatz in Höhe von 360 Millionen Euro im Motorradreifengeschäft, was einem Plus von fünf Prozent gegenüber 2009 entsprechen soll.