Einträge von Andrea Löck

,

“München” heißt das neueste Alurad von Kelleners Sport

Kelleners Sport bringt nach Produkten wie “Hamburg” und “Berlin” oder “Frankfurt” mit dem “München” genannten Modell ein neues Leichtmetallrad auf den Markt. Mit dem einteiligen Gussrad will der im saarländischen Merzig ansässige Tuningspezialist “einmal mehr markante Akzente in Sachen Felgendesign” setzen. “München” ist charakterisiert durch fünf konkav verlaufende Doppelspeichen, die von der versenkten Nabe bis ganz an den äußersten Rand des Rades reichen.

Auf diese Weise soll das Rad noch größer wirken, egal ob es in 18, 19 oder 20 Zoll montiert wird. Mit hinterfrästen Speichen verbindet der Anbieter eine Gewichtsersparnis bei dem Rad, das in drei Farbtönen bzw. den Dimensionen 8×18 Zoll, 8×19 Zoll, 8.

5×19 Zoll, 9.5×19 Zoll, 8×20, 8.5×20 Zoll sowie 10×20 Zoll (alle mit Lochkreis 5×120 Millimeter) geordert werden kann und auf alle BMW-Fahrzeuge außer X5 und X6 passen soll.

,

Collmann unter Micro-Poise wieder auf Wachstumskurs

Als die US-amerikanische Fachzeitschrift “Popular Science Monthly” im März 1935 über die technischen Möglichkeiten berichtete, Reifen rundzuerneuern, anstatt sie nach einem ‚Arbeitsleben’ von 20.000 Meilen zu entsorgen, steckte die Runderneuerungsbranche noch in ihren Kinderschuhen. Immerhin zwanzig Jahre zuvor hatte Oliver Rubber in den USA erstmals mit dem Verfahren der Kalterneuerung experimentiert.

Aber auch bei der Veröffentlichung des Artikels in der populärwissenschaftlichen Zeitschrift Jahre später hatte sich am Arbeitseinsatz in der Produktion nicht viel verändert: Die Runderneuerung blieb überaus arbeitsintensiv, das Abrauen der Reifen musste zum großen Teil von Hand gemacht werden. Dies sollte sich bald ändern.

 Dieser Beitrag ist in der Runderneuerungsbeilage “Retreading Special” in der Ausgabe Juni 2013 der NEUE REIFENZEITUNG erschienen, die Abonnenten hier auch als E-Paper lesen können.

Analysten optimistisch, was Conti und Michelin betrifft

Nachdem jüngst erst die Commerzbank ihr Kursziel für Aktien der Continental AG angehoben hat, berichten Finanzinformationsdienste, dass JP-Morgan-Analysten jetzt Gleiches tun: von bisher 105 auf jetzt 118 Euro unter Beibehaltung der “Overweight”-Einstufung des Wertpapiers. Demnach wird seitens der US-Bank damit gerechnet, dass der deutsche Reifenhersteller/Automobilzulieferer seine Margen im zweiten Quartal gegenüber dem ersten verbessert hat. Conti wird demnach als Mischung aus “dem Besten aus beiden Welten” gesehen, zitiert Focus Money Online einen JP-Morgan-Analysten.

Gemeint damit sind ein “stabiles, hochprofitables Reifengeschäft” und das Zuliefergeschäft, das den Erwartungen zufolge schneller wachse als die Automobilproduktion. Doch nicht nur in Bezug auf das deutsche Unternehmen gibt sich die Finanzwelt optimistisch, denn die Schweizer Großbank UBS hat nach Informationen von Aktien Check ihre Einschätzung die Wertpapiere von Michelin betreffen von zuvor “neutral” auf jetzt “kaufen” hochgestuft und auch das Kursziel von 72 auf 80 Euro angehoben. Der Reifenhersteller habe seine Kostenposition deutlich verbessert, könne nun am Markt wettbewerbsfähigere Preise durchsetzen und erziele damit höhere Gewinne, gibt Aktien Check in diesem Zusammenhang die Sicht eines UBS-Analysten wieder.

,

Gemeinsames Tuningprojekt von XXL-Wheels und Novitec

Die Firma XXL-Wheels (Hemsbach) und Novitec (Stetten) haben zusammen ein Tuningprojekt auf die Beine bzw. gemeinsam einen Lamborghini Aventador LP700-4 auf die Räder gestellt. Letzteres ist dabei wortwörtlich zu verstehen, denn dem italienischen Sportwagen wurde exklusive mehrteilige Schmiederäder von XXL spendiert: an der Vorderachse in der Dimension 9,0×20, an der Hinterachse in der Größe 13,0×21 Zoll.

Wie das Unternehmen selbst sagt, hat man bei der Konstruktion der als gewichtsoptimiert beschriebenen Räder auf FEM-Berechnungen zurückgegriffen. “Die Radsterne wurden aus einer speziellen wärmebehandelten Titan-/Aluminiumlegierung designgefräst”, erklärt XXL-Inhaber Christian Weimer, worauf er sich mit seiner “Exklusivrädermanufaktur” in den letzten zwölf Jahren in Sachen Entwicklung und Konstruktion von Leichtmetallrädern spezialisiert hat. Sämtliche Komponenten der mehrteiligen Räder werden demnach von ihm höchstpersönlich verschraubt und montiert, weshalb er für Perfektion garantiere.

Continental: „Grüne Reifen“ sind möglich, aber nicht bereits morgen

Der “grüne Reifen”, bestehend aus nachwachsenden Rohstoffen mit nur geringen Anteilen an fossilen Materialien, ist ein Traum jedes Reifenentwicklers. Bei der Continental arbeiten Chemiker daran, diesen Traum wahr werden zu lassen. Bereits heute ersetzen sie fossile Öle durch Rapsöle sowie Polyester durch Rayon als Festigkeitsträger für den Reifenunterbau.

Gleichzeitig werden Synthese- und Naturkautschuk durch immer größere Anteile von recyceltem Gummi aus Altreifen ersetzt. Doch der Weg, so Dr. Boris Mergell, Leiter der Material- und Prozesstechnik für Reifen von Continental, ist steinig: “Nicht alle Rohstoffe, die in Reifen enthalten sind, können einfach durch nachwachsende Stoffe ersetzt werden”, erläutert er.

“Vielfach verschlechtern sich durch solche Stoffe die Bremseigenschaften oder der Rollwiderstand – und Rückschritte werden wir nicht akzeptieren. Auch ist der breite Ersatz von fossilen Materialien durch nachwachsende Rohstoffe nicht immer ein Ausweg, da Anbaufläche benötigt wird, die heute möglicherweise bereits für die Nahrungsmittelproduktion genutzt wird.” Schon heute, so berichtet er, bestehe ein normaler Continental Pkw-Reifen aus knapp 45 Prozent an Rohstoffen, die nicht erdölbasiert sind.

,

Zusammenschluss von Caro Autoteile und Auto Plus

Die beiden Carat-Kooperationspartner Caro Autoteile GmbH (Berlin) sowie die Auto Plus GmbH & Co. KGaA (Wolfsburg) haben sich zusammengeschlossen und wollen zukünftig gemeinsam die Expansion der Auto-Plus-Autofahrerfachmärkte mit integrierten Kfz-Meisterwerkstätten vorantreiben. Seit vielen Jahren arbeiten die beiden Gesellschaften innerhalb des Carat-Verbundes demnach bereits zusammen, sodass die Fusion als logische Konsequenz der engen Kooperation gesehen wird.

Mit zusammen 22 Filialstandorten, die mit etwa 300 Mitarbeitern rund 25 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften, verfüge das gemeinsame Unternehmen – heißt es – “über ein starkes Fundament für die weitere Expansion”. Die Qualität der Marktbearbeitung soll durch den Zusammenschluss jedenfalls weiter verbessert werden. Formal erfolgte die Fusion durch einen Anteilstausch, indem die Caro-Geschäftsanteile gegen Ausgabe neuer Aktien zunächst in die vorhandene Auto Plus GmbH & Co.

KGaA eingebracht wurden. Im Anschluss ist eine Verschmelzung und Rechtsformumwandlung in die Auto Plus AG geplant, worüber eine außerordentliche Hauptversammlung im August entscheiden soll. Bis dahin werden die Geschäfte formal weiterhin über die beiden Altgesellschaften abgewickelt.

,

Überarbeitete HRE-Wheels-Website im Netz

HRE Wheels hat seine Internetpräsenz überarbeitet. Ab sofort präsentieren sich die Webseiten aber nicht nur in einer neuen Optik. Auch die Struktur soll geändert sowie neue Elemente bzw.

Funktionalitäten hinzugefügt worden sein. Die Navigation durch das Angebot bzw. das Auffinden der gewünschten Informationen gehe nun noch einfacher und schneller von der Hand, so der Räderanbieter.

,

Gewindeschneider speziell für Radbolzen neu im Kunzer-Angebot

Laut Kunzer sind Gewindebolzen speziell an Radflanschen aufgrund ihrer Beanspruchung und Einbaulage anfällig für Beschädigungen an den ersten Gewindegängen. “Freistehende, ungeschützte Gewindegänge können durch Anrostungen oder stumpfe Beschädigungen in ihrer Funktion stark eingeschränkt sein, was dann zu einem hohen Reparaturaufwand führt”, begründet der Werkstattausrüster, weshalb man dafür jetzt ein neues Gewindereparaturset auf den Markt bringt. Es eignet sich demnach für das Außengewinde von Stehbolzen in den Größen M12x1,25, M12x1,56 und M14x1,5.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Gewindeschneidern könne dieses Werkzeug auf einem der hinteren Gewindegänge aufgesetzt werden und damit nach vorne durchgeschnitten werden, hebt das Unternehmen als Besonderheit hervor. “Das Reparaturset eignet sich daher ideal für das Instandsetzen von Radbolzen und -schrauben, deren vordere Gewindegänge schadhaft sind”, heißt es zu dem neuen Produkt, das als Set mit einer im Lieferumfang enthaltenen Box angeboten wird und unter der Artikelnummer 7GSB4 über den gut sortierten Teilegroßhandel zu beziehen ist. cm

.

,

VMI-Maschinen für die Reifenindustrie profitieren von Automatisierung

Der Name VMI ist in der Reifenbranche kein unbekannter: Hinter dem Kürzel steht das niederländische Unternehmen Veluwe Machine Industrie, das als Teil der Twentse Kabel Holding unter anderem Maschinen für die Reifenfertigung entwickelt und baut. In Sachen Antriebs- und Automatisierungstechnik für ihre Anlagen setzten die Niederländer im Hinblick auf eine schnellere, kostengünstigere und effizientere Produktion auf Siemens als Partner. cm

.

,

“Mission erfüllt?” – Die Cooper-Übernahme verändert den Markt

Während die Tinte auf dem Übernahmeabkommen zwischen Apollo Tyres und Cooper Tire & Rubber noch nicht ganz trocken ist, hatte Tyres & Accessories, die englischsprachige Schwesterzeitschrift der NEUE REIFENZEITUNG, Ende Juni die Gelegenheit, Neeraj R.S. Kanwar, Vice Chairman und Managing Director des indischen Reifenhersteller, im weltweiten Marketingbüro in London exklusiv zur größten Akquisition in der Reifenbranche der vergangenen Jahre, zur bevorstehenden Integration beider Unternehmen und zur dahinterstehenden Strategie zu interviewen.