Einträge von Andrea Löck

Apollo Tyres baut einzige Reifenfabrik in Simbabwe aus

Apollo Vredestein investiert in seine Produktionsstätte in Simbabwe. Lokalen Medienberichten zufolge hat der Hersteller, der die zu “Dunlop Zimbabwe” gehörende Fabrik 2006 zusammen mit Dunlop Tyres International (Südafrika) mehrheitlich übernommen hatte, sechs neue Pkw-Reifenpressen in der Fabrik in Bulawayo installiert und die Absicht geäußert, 18 weitere folgen zu lassen. Nach kompletter Einrichtung liege die Produktionskapazität für Pkw-Reifen im Werk bei rund fünf Millionen Reifen jährlich.

Vredestein unterstützt wieder die „ADAC Deutschland Klassik“

In diesem Jahr war die “ADAC Deutschland Klassik” zu Gast im Saarland. An drei Tagen rollten rund 100 klassische und historische Automobile durch das flächenmäßig kleinste Bundesland im Südwesten der Republik und machten Halt bei den schönsten Sehenswürdigkeiten der Region. Das ‚rollende Museum’ begeisterte Hunderte Interessierte und Zuschauer.

In den Pausen wurden die schönen Fahrzeuge ausführlich vorgestellt und es gab die Möglichkeit die historischen Schönheiten aus nächster Nähe zu bestaunen. Vredestein war auch in diesem Jahr als Premiumpartner der ‚Oldtimer-Genießer-Tour’ “ADAC Deutschland Klassik” dabei. Am zweiten Veranstaltungstag ging es um den Vredestein-Pokal.

Am Start wurde den Teilnehmern ein kleines Präsent und eine Stärkung von einem Vredestein-Promotionteam überreicht. Bestens versorgt begab sich das Teilnehmerfeld auf die Strecke und fuhr durch das westliche Saarland sowie das Saargau. Tagessieger und damit Gewinner des Vredestein-Pokals wurden das Ehepaar Pühse mit ihrem Porsche 356 C – 1600 C Coupé, Baujahr 1964.

Michael Lutz, Geschäftsführer Apollo Vredestein Deutschland, resümiert über die Tour: “Eine tolle Veranstaltung – wir freuen uns als langjähriger Partner die ‚ADAC Deutschland Klassik’ zu unterstützen. Es ist schön, in lockerer und entspannter Atmosphäre fachliche und informative Gespräche mit Kunden und Interessierten zu führen.” ab

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ContiTech erweitert Nordamerika-Geschäft durch Übernahme

Die ContiTech Conveyor Belt Group mit Sitz im niedersächsischen Northeim baut ihr Nordamerika-Geschäft weiter aus. Wie es dazu heißt, hat der Förderbandhersteller den Mitbewerber Legg Company Inc. aus Halstead (Kansas/USA) gekauft.

Durch die Übernahme erlange die zum Continental-Konzern gehörende Geschäftseinheit nicht nur eine Produktionsbasis für landwirtschaftlich und industriell genutzte Förderbänder, sondern auch ein dazu gehöriges Vertriebsnetzwerk. Legg Company beschäftigt 100 Mitarbeiter. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Analysten: Höhere Gewinnerwartungen für Reifenhersteller aus Korea

Koreanische Reifenhersteller – namentlich Hankook Tire – seien derzeit ein bevorzugtes Ziel für Aktienkäufer, schreibt die Deutsche Bank in einem Report. Entsprechende Unternehmen profitierten von deutlich fallenden Rohstoffkosten, einer sich erholenden Nachfrage in den USA und in Europa in der zweiten Jahreshälfte 2013 und im kommenden Jahr sowie verbesserten Margen. Trotz befürchteter Preisnachlässe sei ein ruinöser Preiskampf vermieden worden.

Continental refinanziert Anleihen vor ihrer Fälligkeit

Volumen von mindestens 500 Millionen Euro und einer Laufzeit von fünf Jahren begeben und damit ältere Anleihen vorzeitig zurückzahlen. “Mit der teilweisen Ablösung der Anleihe durch eine neue können wir unsere Zinskosten deutlich reduzieren und gleichzeitig die Fälligkeitenstruktur unserer Finanzverbindlichkeiten weiter verbessern”, erklärte Finanzvorstand Wolfgang Schäfer. Trotz der mit der vorzeitigen Ablösung einhergehenden Kosten sehen Analysten die Refinanzierung positiv, verringere sich dadurch doch die Zinslast ab 2014 jährlich um 120 Millionen Euro, wie die Deutsche Bank vorrechnet.

EU-Votum: Keine jährliche Hauptuntersuchung

Der auch im Autoservice aktive Reifenfachhandel darf sich nicht mehr auf die Einführung einer jährlichen Hauptuntersuchung für alte Autos freuen. Das Europaparlament schloss sich vergangene Woche dem Votum der EU-Verkehrsminister an, und lehnte ebenfalls einen entsprechenden Vorschlag der Kommission ab. Somit bleibt die in Deutschland aktuell gültige Regelung vorerst unverändert.

Bohnenkamp zeigt beim Truck Grand Prix Profil und Profile

“Der Truck Grand Prix ist eine tolle Mischung aus Zielgruppennähe und erlebnisorientierter Produktpräsentation. Deshalb wollen wir auch in diesem Jahr, neben vielen Informationen rund um die Reifenmarke Windpower auch wieder viele Emotionen und Erlebnisse auf unserem Stand bieten,” freut sich Henrik Schmudde, Marketingleiter der Bohnenkamp AG, auf den am kommenden Wochenende jährlich wiederkehrenden Termin in der Eifel. In diesem Jahr hat Bohnenkamp, das die Windpower-Reifen in Deutschland vermarkten, das Event unter das Motto “Für Typen mit Profil” gestellt.

Der Schwerpunkt der Produktvorstellung liegt in diesem Jahr auf den neuen Profilen für die Bereiche Baustelle und den neuen Nah- und Fernverkehrsreifen WTL 31. Der WTL 31 wird auf dem Ring erstmalig in Deutschland zu sehen sein. Ein echtes Schwergewicht für die Bereifung von schwerem Arbeitsgerät und Radladern stelle sich mit dem Windpower-EM-Reifen W755 in L5 vor, ergänzt Karsten Krückeberg, Geschäftsbereichsleiter Truck & EM bei Bohnenkamp.

Apollo greift nach Cooper – Startschuss für eine Konsolidierungswelle?

Ist dies die Eröffnung der erwarteten Konsolidierungsrunde der Reifenindustrie? Oder ist es “nur” Ausdruck von Mut bzw. Übermut, der den indischen Reifenhersteller Apollo in die Rolle eines Raubtieres getrieben hat, das sich den weitaus größeren Konkurrenten Cooper als Beute unter die Krallen ziehen will und dafür auch das Risiko nicht scheut, sich mit 2,5 Milliarden US-Dollar bis über beide Ohren zu verschulden? Ist Angriff die beste Verteidigung oder haben sich die Inder mit diesem ehrgeizigen und finanziell auf Kante genähten Expansionszug übernommen? klaus.haddenbrock@reifenpresse.

Kommentar: Lethargie Ahoi

Wer sich in einem Verein engagiert, der hat vielleicht auch schon einmal die eine oder andere Mitgliederversammlung besucht. Da gibt es dann Formalien wie einen Bericht darüber, wie das vergangene Jahr so gelaufen ist oder was man sich für das laufende Jahr für Ziele steckt. Auch Wahlen, der Bericht der Rechnungsprüfer, die Entlastung des Vorstandes sowie die Budgetplanung gehören in diese Kategorie.

Mal ehrlich: Nur wenn in der Gemeinschaft etwas wirklich Grundlegendes schiefläuft, gibt es hier größere Reibereien – ansonsten ist es das meist ein stumpfes Abhaken der entsprechenden Tagungsordnungspunkte. Doch spätesten wenn es ans Eingemachte geht, im Falle der jüngsten Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V.

(BRV) also um nichts weniger als die Zukunft des Reifenfachhandels, dann würde man doch eine angeregte Diskussion erwarten oder wenigstens einige Rückfragen, Anmerkungen oder Kommentare. Aber: Fehlanzeige. Für die Verantwortlichen beim BRV, die mit viel Mühe ein interessantes Tagungsprogramm rund um Dinge wie die RDKS-Thematik oder die Ergebnisse der Studie “Reifenfachhandel 2020” zusammengestellt haben, muss die dürftige Resonanz doch recht enttäuschend sein.

christian.marx@reifenpresse.de

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BRV-Mitgliederversammlung zeigt Herausforderungen für den Handel auf

Für Mitte Juni hatte der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) zu seiner alljährlichen Mitgliederversammlung eingeladen.

Wieder einmal ging es dabei hinaus aufs Wasser – genauer gesagt: auf den Bodensee. Dafür, dass die rund 200 nach Konstanz angereisten Teilnehmer nicht untergehen, sorgte das als Schauplatz der Zusammenkunft ausgewählte Tagungsschiff “Sonnenkönigin”. Dafür, dass der Reifenhandel angesichts der Herausforderungen des Marktes und auf technologischer Seite nicht den Boden unter den Füßen verliert, fanden sich auf der BRV-Tagesordnung hauptsächlich solche Programmpunkte, welche die Zukunft bzw.

das Überleben des Reifenfachhandels betreffen angesichts einer immer stärker werden Konkurrenz durch Vertriebskanäle wie den Onlinehandel oder das Autohaus bzw. Kfz-Werkstätten. christian.